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Sssssssssssssssst - das geht ab wie eine Rakete!
Sssssssssssssssst - das geht ab wie eine Rakete!
Es ging hoch her, über 70 Meter genauer gesagt, denn so hoch sausten die selbst gebauten Raketen der kleinen Junior Uni-Studenten am Sonntagnachmittag beim Familienfest auf der Hardt. Die Sieger beim Raketen-Wettbewerb waren
1. Frederic Gellner (11 Jahre) mit 74 Metern,
2. Dennis Streit (12 Jahre) mit 73 Metern,
3. Christian Werth (10 Jahre) mit 66 Metern.
Herzlichen Glückwunsch!
Über 1.000 Zuschauer waren am Sonntag, 6. September, auf der Hardt in Wuppertal. Sie kamen zum Staunen, Experimentieren, Flanieren, Informieren, Schlemmen und Ausprobieren.
Highlight im wahrsten Sinne des Wortes waren die Raketenstarts: Die Kinder, die in der Vergangenheit am Seminar "Das geht ab wie eine Rakete" von Stephan Rath, Thorben Heeckt, Philip Richert und Jan Ehrke teilgenommen hatten, durften ihre Wasserstoffraketen mit ordentlich Wumms von der Abschussrampe in den Himmel rasen lassen. Es hörte sich an wie in der Neujahrsnacht, als die "Aaaahs" und "Ooohs" der Zuschauer die Raketenstarts kommentierten. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden.
Wie funktioniert eine Wasser-Luft-Rakete? Aus einfachen PET-Flaschen haben die Kursteilnehmer eine richtige Rakete gebaut. Drei Flügel aus Holz am Flaschen Hals sorgen für die Flugstabilität. Am Boden ist ein halber Tennisball befestigt, das Ganze mit Klebeband umwickelt. Beim Start der Rakete passiert Folgendes: Zu einem Drittel wird die Flasche mit Wasser gefüllt und kopfüber auf eine Abschussrampe gesetzt Über ein Ventil wird mit 10 bar Luft in die Flasche gepumpt. Wird die Arretierung gelöst, drückt der freigesetzte Luftdruck das Wasser aus der Flasche und lässt sie hoch in die Luft schießen. |
Und auch sonst war viel los auf der Hardt: Eine kleine Dampflokomotive drehte mit den Kindern ihre Runden, Arnold Schoger lud zum Sägen und Basteln in die Holzwerkstatt ein und bei Martin Bang konnte man Buttons selbst kreieren. Helge Armenat forderte Kinder und Eltern zum Geschicklichkeitstest am heißen Draht heraus, wer wollte, konnte mit Geheimtinte Briefe schreiben und unter Schwarzlicht sichtbar machen. Die Feuerwehr lud zum Blick ins Feuerwehrauto ein und Jürgen Grölle inspirierte mit grüner Knete zu kreativen Formen. Kulinarisch versorgten Maike Reinberger und ihre Gastronomie-Profis von der "Orangerie" des Botanischen Gartens und ein Eiswagen die Zuschauer. Fair: Für die Kleinen gab's Sonderpreise bei Würstchen und Eis! Einige junge Schützlinge des Wuppertaler Musik-Pädagogen Kalle Waldinger sowie Alfonso Gravina, der außergewöhnliche Instrumente wie das Didgeridoo beherrscht, sorgten für den richtigen Schwung.
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Junior-Uni-Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler dankte den vielen Unterstützern für die prächtige Hilfe. Viele ehrenamtliche Mitstreiter waren der Junior Uni zu Hilfe gekommen, das städtische Ressort Grünflächen und Forsten und der Botanische Garten, die Feuerwehr, das Jugend-Rot-Kreuz, das Carl-Fuhlrott-Gymnasium und die Erich-Fried-Gesamtschule in Ronsdorf.
Sehen Sie selbst: Kurt Keil, Alexandra Szlagowski und Paul-Anselm Ziegler waren mit der Kamera unterwegs...















































