Das Logo: Die Möbius-Schleife
Das rote Logo ist eine moderne, abstrahierte Darstellung der Möbiusschleife. Die Stadtsparkasse hatte zum Start der Junior Uni das graphische Erscheinungsbild von der Wuppertalerin Caroline Rudorff entwickeln lassen und der Junior Uni die Nutzungsrechte übertragen.
Konzeptionell spiegelt das Phänomen der Schleife das wieder was in der
Junior Uni passiert: spielerisch Neugierde wecken, Fragen formulieren und
Antworten finden...
Ein Möbiusband, Möbiusschleife oder Möbius’sches Band ist eine zweidimensionale Struktur in der Topologie, die nur eine Kante und eine Fläche hat. Es wurde im Jahr 1858 unabhängig voneinander von dem Göttinger Mathematiker und Physiker Johann Benedict Listing und dem Leipziger Mathematiker und Astronomen August Ferdinand Möbius entdeckt.
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Ihr könnt eine Möbius-Schleife ganz einfach selbst nachbauen: |
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Nehmt einen Streifen Papier und klebt ihn mit beiden Enden ringförmig zusammen, ein Ende aber vor dem Zusammenkleben um 180° verdreht. |
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Fertig ist die Möbius-Schleife - ohne Anfang und ohne Ende! Und jetzt entdeckt Ihr erstaunliche Phänomene, wenn Ihr damit spielt: |
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Das Objekt geht derart in sich selbst über, dass Ihr, wenn Ihr auf einer der scheinbar zwei Seiten beginnt, die Fläche einzufärben, zum Schluss das ganze Objekt, das eine durchgehende Oberfläche hat, gefärbt hat. |
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Wenn Ihr eine Linie aufmalt, könnt Ihr ohne abzusetzen oder den Papierstreifen zu wenden, die Linie auf der ganzen Schleife aufmalen. |
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Tolle Effekte erzielt Ihr auch, wenn Ihr das Band halbiert und an der vorher aufgemalten Mittellinie aufschneidet: |
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Es entsteht ein zweifach verdrillter (um 720° in sich verdrehter) Ring mit zwei Seiten und zwei Rändern, wie zwei Glieder einer Kette. |
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Probiert doch mal, das Band zu dritteln oder zu vierteln... Es entstehen immer mehr ineinander verdrehte und verschlungene Bänder. |
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Jetzt könnt Ihr mit dem Band spielen, malen und basteln und dabei Erstaunliches entdecken - so wie August Ferdinand Möbius! |
Die mathematische Formel dafür lautet:
Ist n der Nenner des Bruchteils, in den man das Band scheinbar einteilt, und n gerade, also n = 2r, so erhält man r Ringe; ist n ungerade, n = 2r+1, so ist zusätzlich ein Möbiusband durch die Ringe geschlungen.