Wissenschaftliche Begleitung

Das Angebot der Junior Uni ist anspruchsvoll und auf hohem Niveau. Mit dem festen Willen, dennoch stets besser zu werden, lässt sich die Junior Uni nicht nur laufend evaluieren, sondern hat bereits einige Doktor- und Masterarbeiten initiiert, die die Qualität im Kursangebot weiter verbessern.
Von der ersten Minuten an wird die Junior Uni mit Rat und Tat von Prof. Dr. Lambert T. Koch, dem Rektor der der Bergischen Universität, begleitet. Er sieht die größten Zukuftschancen der Region in der Stärkung der bergischen Bildungskette. "Die Wuppertaler Junior Uni macht uns Mut, in unserer Gesellschaft noch mehr dafür zu tun, die Kreativitätspotenziale der nachwachsenden Generation zu fördern und Bildung über alle sozialen Schichten hinweg zu ermöglichen", ist der mehrfach als bester Rektor ausgezeichnete Lambert T. Koch überzeugt.

Stetige Evaluation

Die Junior Uni als neuartige Bildungseinrichtung wird von Anfang an durch die Bildungsökonominnen Prof. Dr. Kerstin Schneider und Dr. Anna Makles von der Bergischen Universität Wuppertal evaluiert.

In bislang drei Promotionen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung der Kurse und zur Untersuchung der Lern- und Bildungswegeffekte der Junior Uni als außerschulischem Bildungsträger konnten bereits fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zur konkreten Instrumenteentwicklung gewonnen werden. Die Arbeiten werden unter anderem durch die ausgewiesene Bildungsexpertin Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Prorektorin an der Bergischen Universität Wuppertal und Vorsitzende des Pädagogisch-Wissenschaftlichen Beirats der Junior Uni, sowie Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger, Soziologin an der Bergischen Universität, begleitet. Finanziell unterstützt werden die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten durch die Stiftung Mercator. Aktuell ist die Junior Uni Gegenstand von drei Promotions- und einer Masterarbeiten an der Bergischen Universität Wuppertal.

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Wissenschaftlich-Pädagogischer Beirat

Der Beirat unterstützt die Geschäftsführung der Junior Uni bei pädagogischen Fragen.

Junior Uni: Strahlkraft weit über die Region hinaus

Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Institut für Bildungsforschung in der School of Education, Prorektorin der Bergischen Universität Wuppertal und Vorsitzende des Wissenschaftlich-Pädagogischen Beirats der Junior Uni

"Die Junior Uni bemüht sich seit ihrer Gründung um eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Qualitätssicherung ihrer Bildungsangebote. Nur wenige außerschulische Bildungsinstitutionen befassen sich mit der Frage, was „gute Lernumgebungen“ sind und wie die Qualität ihrer Angebote geprüft und weiterentwickelt werden kann. Genau dies war von Anfang an ein zentrales Anliegen der Junior Uni. Die Maßnahmen der Qualitätssicherung umfassen zum Beispiel: 

• Entwicklung von Qualitätskriterien von Kursen
• Schulung von Lehrenden
• Konzeptionelle Vernetzung mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, usw.
• Empirische Studien zur Qualität des Bildungsangebotes

In Hinblick auf die Qualitätssicherung bestehen auch intensive und vielfältige Kooperationen mit der „großen Schwester“, der Bergischen Universität Wuppertal.Der Junior Uni ist es in beeindruckendem Maße gelungen, die Bürgerschaft Wuppertals für die Junior Uni zu begeistern. Das wird nicht nur an der umfangreichen finanziellen Unterstützung sichtbar, die die Junior Uni erhält, sondern auch an den vielen hoch qualifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern, die sich motivieren lassen. Generell ist die Junior Uni ein – mit dem neuen, zentral gelegenen und bunten Gebäude direkt an der Schwebebahn auch gut sichtbares – wichtiges Zeichen für die weitere positive Entwicklung der Stadt Wuppertal.
Damit kann die Arbeit in der Junior Uni gerade für viele Regionen ein Vorbild sein. Die Junior Uni richtet sich explizit an Kinder aus allen sozio-ökonomischen Schichten und unternimmt viele Anstrengungen, damit dieser Anspruch auch eingelöst werden kann. Dass dies gut gelingt, belegen empirische Untersuchungen von Prof. Dr. Kerstin Schneider und ihrem Team. Mit ihrem Angebot leistet die Junior Uni damit nicht nur einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. 
Sie sorgt auch dafür, dass alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen können – unabhängig von ihrem sozio-ökonomischen oder ethnischen Hintergrund. Nicht zuletzt wegen der überregionalen Strahlkraft der Junior Uni habe ich mit großer Freude den Vorsitz ihres wissenschaftlichen Beirats der Junior Uni übernommen – und ich bin sehr stolz darauf, damit Teil dieser Unternehmung zu sein."

Idealbesetzung zum Start

Das ursprüngliche pädagogische Konzept der Junior Uni stammt von dem Physiker und geistigen Vater der berühmten Fernsehserie "Löwenzahn" Prof. Dr. Burckhard Mönter und seiner Frau, der langjährigen Förderschullehrerin Hildegard Mönter.