Junior Uni-Wissensforum

Für alle, die noch mehr Lust auf Wissensvermehrung haben, gibt es jetzt in unregelmäßigen Abständen abends in der Woche Spannendes im Junior Uni-Wissensforum. Experten aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bringen Themen zu Zukunftstechnologien und Trends mit und freuen sich auf einen regen Austausch mit interessierten Jugendlichen. 

Anmeldungen sind nicht notwendig, der Eintritt ist frei.

3.  März 2020: Smart-Homes und lesende Autos - künstliche Intelligenz im Alltag

Referent:Dr.-Ing. Marco Rozgic, Diplom Mathematiker, Data Scientist bei der Wurm GmbH& Co. KG Elektronische Systeme in Remscheid
Beginn: 18 Uhr, freier Eintritt

Der technische Fortschritt schreitet rasant voran. Sprachgesteuerte Assistenten wie Siri und Alexa sind in vielen Haushalten täglich im Einsatz. Autos lesen Verkehrsschilder und parken selbst ein. Und unsere Smartphones sind schon lange nicht mehr nur Telefone mit Kameras.

Mittlerweile nutzen wir sie als Übersetzer, Navigator und Busfahrplan und wickeln obendrein Einkäufe und Bankgeschäfte darüber ab. All diese spannenden Entwicklungen sind computergesteuert und werden unter dem Oberbegriff "künstliche Intelligenz" oder einfach abgekürzt "KI" zusammengefasst. In diesem Abendvortrag wollen wir Euch erklären, wie künstliche Intelligenz funktioniert, was damit alles möglich ist und wo ihre Grenzen liegen.
Der Fachmann, den wir dafür eingeladen haben, ist Marco Rozgic, Doktor der Ingenieurwissenschaften und Diplom-Mathematiker. Er arbeitet beim Remscheider Unternehmen Wurm Systeme und wird Euch unter anderem erläutern, was Smart Homes schon heute so alles drauf haben und wo beim autonomen Fahren die besonderen Herausforderungen liegen. Auch wie die KIs mithilfe von Deep Learning immer besser werden, kann er Euch darlegen.

Und natürlich gibt es vieles worüber Ihr mit ihm gemeinsam nachdenken könnt: Wollen wir uns überhaupt auf Computergehirne verlassen, wenn sie zum Beispiel unser Auto lenken? Und müssen wir Angst haben, dass die KIs irgendwann klüger ist als wir? Wie seht Ihr das? Wir freuen uns schon darauf, mit Euch über diesen spannenden Themenkomplex ins Gespräch zu kommen.

23. April 2020: Steckdosen statt Tanksäulen - gut gerüstet für den E-Auto-Boom

Referent: Daniel Herzig, Manager Systems Engineering bei der Firma Valmet Automotive
Beginn: 18 Uhr, freier Eintritt

Im Klimaschutzprogramm 2030, das kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen wurde, steht es schwarz auf weiß: Eine Million öffentliche Ladepunkte für Elektroautos sollen in den nächsten 10 Jahren entstehen. Das ist gut so, denn nur wenn es genügend Ladestellen gibt, werden die Autofahrer bereit sein, auf E-Autos umzusteigen.

Aber warum braucht man eigentlich diese besonderen Steckdosen an den Ladestellen? Könnte man ein E-Auto nicht einfach an einer ganz normalen Haushaltssteckdose aufladen? "Natürlich geht das, aber es gibt bessere Methoden" sagt Daniel Herzig, Euer Dozent an diesem Abend. Er ist leitender Mitarbeiter des Automobil-Zulieferers "valmet automotive". Nach einem Studium der Elektrotechnik war er einige Jahre für die Firma Delphi (heute Aptiv) in Wuppertal tätig und hat Ladeeinrichtungen für Elektroautos entwickelt.

Er ist also ein echter Fachmann auf dem Gebiet der E-Mobilität und kann Euch einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung von Batterien und Ladetechnik geben. Ihr werdet erfahren, wie es derzeit um die Reichweiten von E-Autos bestellt ist und warum ein Ladevorgang, der Zuhause 8 Stunden dauert, an einer Schnellladestation in 10 Minuten vonstattengehen kann. Auch was es mit den "Superchargern" von Tesla auf sich hat wird er Euch verraten. Ihr werdet feststellen, dass es da einige Parallelen gibt zum Laden von Handys. Lasst Euch überraschen!