Wertvolle Unterstützung: Solida fördert Junior Uni

29. November 2021

Bereits seit 2019 unterstützt die Remscheider Solida-Werk Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG die Junior Uni mit einer jährlichen Spende in Höhe von 10.000 Euro. Ende vergangener Woche überreichte Solida-Geschäftsführerin Julia Broy den Spendenscheck für das kommende Jahr. „Die vergangenen Monate haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Bildung und Teilhabe für Kinder ist“, begründet Julia Broy die Entscheidung die Junior Uni erneut zu fördern. „Kinder sind unsere Zukunft – ihre Interessen müssen stets vorrangig behandelt werden. Die Junior Uni leistet dazu einen herausragenden Beitrag.“

„Die Förderung durch Solida bedeutet uns sehr viel,“ sagt Junior Uni Geschäftsführerin Dr. Annika Spathmann. „Ohne die Unterstützung der vielen bergischen Unternehmen würde das Konzept der Junior Uni als gemeinnützige und spendenfinanzierte Einrichtung nicht funktionieren. Deshalb sind wir unseren Unterstützern und Kooperationspartnern sehr dankbar für ihren Einsatz.“

Mitgliederversammlung des Fördervereins:
200.000 Euro für die Junior Uni

26. November 2021

Der Verein der Freunde und Förderer der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land traf sich gestern Abend erstmals seit Pandemie-Beginn in der Junior Uni. Auf der Mitgliederversammlung wurde die erfreuliche Botschaft verkündet, dass der Verein die Junior Uni auch in diesem Jahr mit 200.000 Euro unterstützt. Außerdem wurde der bisherige Vorstand in seinem Amt bestätigt.

„Wir freuen uns sehr der Junior Uni auch in Pandemie-Zeiten 200.000 Euro zur Verfügung stellen zu können.“ Diese schöne Nachricht verkündete Dr. h.c. Peter Vaupel, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das Bergische Land, auf der Mitgliederversammlung gestern Abend (25.11.) in der Junior Uni.

Trotz Pandemie-Zeiten ist die Mitgliederentwicklung des Vereins stabil. „Das zeigt, dass die Menschen aus dem Bergischen Land gerade auch in Krisenzeiten die Bedeutung dieser großartigen Institution für Kinder und Jugendliche in unserer Region erkennen. Insgesamt unterstützen aktuell 1116 Mitglieder unseren Verein“, so Dr. h.c. Peter Vaupel, der bei seinem Engagement für den Förderverein tatkräftig von seinen Vorstandskolleg*innen Prof. Dr. Gela Preisfeld (stellvertretende Vorsitzende), Peter Krämer (Schatzmeister) und Jochen Braun (Schriftführer) unterstützt wird. Junior Uni Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler und Dr. Annika Spathmann bedankten sich auch im Namen des Junior Uni-Teams ganz herzlich bei dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern für die langjährige, unermüdliche Unterstützung.

Für nur 25 Euro im Jahr kann man Mitglied im Verein werden, um die bundesweit einmalige und für die Region so wichtige Junior Uni mitzutragen. Die außerschulische Bildungseinrichtung finanziert sich ausschließlich über Spenden.

„Junior Uni unterwegs“ besucht die BERGISCHE Krankenkasse

25. November 2021

Welche Aufgaben hat eine Krankenkasse und warum ist sie für uns und unsere Gesundheit so wichtig? Wie digital arbeiten Krankenkassen und was tun sie für ihre Mitglieder? Diese und viele andere Fragen stellte Junior Uni-FSJlerin Carlotta Bösmann den Mitarbeiterinnen der Bergischen Krankenkasse bei ihrem Besuch im modernen Kundenzentrum ECHO in Solingen-Ohligs. Die Antworten dazu und viele weitere spannende Informationen finden junge Zuschauer*innen ab sofort im neuesten „Junior Uni unterwegs“-Video.

Das Kundenzentrum ECHO der BERGISCHEN Krankenkasse mitten in Solingen-Ohligs ist modern, fast schon futuristisch eingerichtet. ECHO steht für Experience Center Health Ohligs. Das ist Englisch und bedeutet Gesundheitserfahrungscenter Ohligs. Digitalisierung ist hier kein Fremdwort mehr, sondern zentraler Bestandteil der Arbeit. „Wir sind eine papierlose Kundenstelle und arbeiten nur noch digital“, erläutert Ronja Gleim von der Bergischen Krankenkasse.

Für Carlotta brachte der Dreh dieses Mal auch einiges an Herausforderungen mit sich. Auf dem Fitnessgerät ICAROS testete sie in einem Computerspiel ihre Geschicklichkeit und ihren Gleichgewichtssinn. „Das ist anstrengender, als es aussieht“, lautet ihr Fazit. Im ECHO durfte sie außerdem den Roboter JAIme kennenlernen, der sich dort als Mitarbeiter um die Kund*innen kümmert. So kann er beispielsweise erste Fragen beantworten und testet in einem Quiz zudem das Wissen der Kund*innen zu den Themen Gesundheit und Fitness. Ein besonderes Talent hat der Roboter auch: er kann durch das Kundenzentrum tanzen und sorgt so bei vielen Kund*innen für ein Lächeln.

„Wir freuen uns sehr über den Besuch der Junior Uni in unserer Kundenstelle. So können wir den Student*innen den digitalen Fortschritt in unserem Kundenzentrum hautnah zeigen“, sagt Ronja Gleim.

Junior Uni-Luft schnuppern beim Forschernachmittag

22. November 2021

Am Wochenende wurde in der Junior Uni auf allen drei Etagen fleißig gewerkelt, getüftelt, geforscht und experimentiert. In insgesamt zehn Kursen durften 80 junge Nachwuchsforscher*innen im Alter von sieben bis 14 Jahren in die Junior Uni-Atmosphäre eintauchen und waren durchweg begeistert. Tim (8) kannte die Junior Uni bislang nicht und fand den Forschertag toll. Nicht überraschend war dann seine Frage am Ende des Tages: „Darf ich jetzt jedes Wochenende kommen?“ Ganz gleich, ob beim Zerschlagen von Fliesen für ein Mosaik, dem Einsatz am Industrieroboter oder dem Ausprobieren von Beats am Schlagzeug, hier war echter Einsatz gefragt.

Organisiert wurde der Tag von Junior Uni-Sozialpädagogin Cilia Vogt. Sie ist bereits seit April für die Junior Uni tätig und legt ihren Schwerpunkt auf das Erreichen von Kindern und Jugendlichen, die ohne Unterstützung nicht die Angebote der Junior Uni nutzen würden. Dazu baut sie aktuell ein nachhaltiges Kooperationsnetzwerk mit Einrichtungen in der ganzen Region auf. Sie unterstützt beispielsweise zusammen mit der Schulsozialarbeit der Stadt Wuppertal Kinder, Jugendliche und Eltern bei der Anmeldung zu den Kursen der Junior Uni. „Das Motto der Junior Uni ‚Mut zur Zukunft‘ bedeutet für mich Bildungschancen zu schaffen“, schildert Vogt. Daher richtete sich der Forschertag zum einen an Student*innen, die aufgrund der Pandemie im vergangenen Jahr nicht an Kursen in der Junior Uni teilnehmen konnten, zum anderen aber auch an Kinder und Jugendliche, die einen erschwerten Zugang zu Bildung haben.

Der exklusive Forschertag wurde mit Mitteln aus dem bundesweiten Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ finanziert. Im Rahmen des Programms sollen gezielte außerschulische Angebote dabei helfen, Lerndefizite, die durch die Pandemie entstanden sind, auszugleichen. Um den Forschertag auch in Pandemie-Zeiten sicher durchführen zu können, gab es für den Tag ein strenges Hygienekonzept.

Wupperverband und Junior Uni verlängern Kooperation

12. November 2021

Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land und der Wupperverband haben ihre langjährig erfolgreich bestehende Kooperation verlängert. Gemeinsam wollen sie weiterhin das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen schaffen.

Die Zusammenarbeit des Wupperverbandes mit der Junior Uni besteht bereits seit der Geburtsstunde der Junior Uni im Jahr 2008. Um das gemeinsame Wirken in feste Bahnen zu lenken, wurde 2012 ein Kooperationsvertrag geschlossen. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag erneut verlängert. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Bewusstsein der jungen Generation für die Anforderungen und Herausforderungen der Wasserwirtschaft zu schärfen. „Die Kooperation ist uns eine Herzensangelegenheit“, schildert Junior Uni-Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst Andreas Ziegler. „Die Wupper hat als Lebensader einen enormen Einfluss auf die Geschichte und das Schicksal der Region.“

In den Kooperationskursen, wie beispielsweise dem Kurs „Rund ums Wupperwasser“, erfahren die Student*innen, warum eine ökologisch intakte Umwelt einen enormen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen hat. Die Dozent*innen sind Mitarbeiter*innen des Wupperverbandes, die den Student*innen praxisnah aus ihrem Arbeitsalltag berichten. Exkursionen z. B. zu Talsperren der Region runden das gemeinsame Kursangebot ab.

„Die Junior Uni steht für Zukunft, sie ist eine wichtige Institution in unserer Bildungslandschaft. Deshalb freuen wir uns, sie als Kooperationspartner weiter unterstützen zu können“, sagt Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Blick der jungen Generation auf die Herausforderungen unserer Zukunft zu lenken und zu vermitteln, wie wichtig es ist, gemeinsam nachhaltige Perspektiven zu entwickeln.“

Foto: Junior Uni/Wilfried Kuhn

Junge Mitgestalter*innen für das Studierendenparlament gesucht

9. November 2021

Die Student*innen des Studierendenparlaments der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land werben jetzt mit einem neuen Imagefilm für ihre Arbeit. Alle Student*innen zwischen 6 und 20 Jahren der Junior Uni sind eingeladen, sich und ihre Ideen im Parlament einzubringen und die Junior Uni so mitzugestalten.

Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es das Studierendenparlament der Wuppertaler Junior Uni. In dieser Zeit haben die jungen Student*innen schon viele Ideen eingebracht und umgesetzt. Jetzt suchen die Mitglieder nach weiteren jungen Parlamentarier*innen im Alter von 6 bis 20 Jahren. In einem kurzen Imagefilm, der auf dem YouTube-Kanal der Junior Uni zu sehen ist, stellen sie sich vor und geben Einblicke in ihre Arbeit.

„Bei unseren Treffen reden wir über Themen, die wir angesammelt haben und überlegen, was man in der Junior Uni, aber auch in Wuppertal verbessern kann. Mir hat das sofort super viel Spaß gemacht", erläutert Parlamentarierin Zoe (10).

Das erste Treffen zum Auftakt des Wintersemesters fand übrigens nicht in der Junior Uni, sondern gleich an einem ganz besonderen Ort statt: Nachdem die Student*innen Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind einen Brief mit ihren Fragen und Vorschlägen insbesondere zur Nachhaltigkeit in Wuppertal geschickt hatten, lud er sie in seinem Antwortschreiben in den Ratssaal des Barmer Rathauses ein. Dort sprachen sie mit Wuppertals erstem Bürgermeister Heiner Fragemann und schnupperten echte Ratsatmosphäre. "Der Besuch war sehr aufregend und hat allen gut gefallen“, erinnert sich Dozentin Alina Maaß.

Student*innen, die sich für das Studierendenparlament interessieren, können sich bei der Junior Uni unter 0202 - 430 439 -0 oder per Mail an info@junioruni-wuppertal.de melden.

Neuer Prokurist für die Junior Uni

5. November 2021

Die Wuppertaler Junior Uni hat ihre Geschäftsführung erweitert. Dr. Stefan Hellhake wird ab sofort als Prokurist die Geschäftsführung bestehend aus Prof. Dr. h.c. Ernst Andreas Ziegler, Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann, unterstützen.

Seit Februar 2019 ist Dr. Stefan Hellhake Mitglied im Team der Junior Uni und war zunächst als Mitarbeiter in der Fachkoordination für das Kursprogramm in den Fachbereichen Naturwissenschaften und Technik verantwortlich. Seit Juli 2020 leitet der Lebensmittelchemiker, der an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und promoviert hat, das Team der Fachkoordination.

Dr. Stefan Hellhake freut sich auf die neue Verantwortung: „Gemeinsam mit der Geschäftsführung möchte ich die Idee der Junior Uni weiterentwickeln, um auch in Zukunft außergewöhnliche Momente für unsere Student*innen zu garantieren.“

Foto im Text und auf der Startseite: Junior Uni/Anna Schwartz

„Junior Uni unterwegs“ am Wuppertaler Landgericht

28. Oktober 2021

In einem neuen Video der Format-Reihe "Junior Uni unterwegs" können junge Zuschauer*innen einen Blick hinter die Kulissen des Wuppertaler Landgerichts erhaschen.

Pfefferspray, Taschenmesser, Schlagstöcke - was die Wachtmeister*innen am Eingang des Landgerichts bisher alles beschlagnahmen mussten, zeigt, wie wichtig die Kontrollen im Vorfeld eines Gerichtsprozesses sind, die ähnlich wie die Kontrollen am Flughafen ablaufen. Dr. Matthias Roth, Pressesprecher und Richter am Landgericht, verrät in einem neuen Video der Format-Reihe „Junior Uni unterwegs“ auf Youtube mehr über die Arbeit eines Richters und die Abläufe rund um einen Gerichtsprozess am Landgericht.

Bei einer Führung durch das Landgericht ermöglicht Dr. Roth den jungen Zuschauer*innen einen Blick hinter die Kulissen, die diese sonst womöglich eher aus dem Fernsehen kennen. Doch was ist eigentlich die wichtigste Aufgabe eines Richters – für Dr. Roth sollte ein Richter neben vielen weiteren Anforderungen möglichst auch Empathie walten lassen: „Man darf nie vergessen, dass der einzelne Fall für die Beteiligten des Rechtsstreits von hoher emotionaler Bedeutung sein kann. Aufgabe des Richters ist es dabei auch, diese besondere emotionale Betroffenheit zu beachten und zu versuchen, mit Hilfe des Gerichtsverfahrens allen Beteiligten weit möglichst gerecht zu werden.“

Wieviel Zeit verbringt ein Richter eigentlich im Büro und wieviel im Gerichtssaal? Wie ist der Ablauf im Hafttrakt, wie werden die inhaftierten Angeklagten vor und nach einem Prozess im Landgericht untergebracht? Und was hat einer der skurrilsten Prozesse am Landgericht mit einem Chihuahua zu tun?

Das und mehr erfahren die jungen Zuschauer in dem Video, das ab sofort auf dem Youtube-Kanal der Junior Uni zu sehen ist.

Junior Uni-Kurse weltweit gefragt

14. Oktober 2021

Die Online-Kurse der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land werden inzwischen nicht nur von Student*innen aus ganz Deutschland gebucht, sondern sind auch im Ausland gefragt.
Mit ihrem digitalen Kursangebot ging die Junior Uni gleich zu Beginn der Corona Pandemie neue Wege. Seitdem wurde das digitale Kursangebot konsequent ausgebaut und hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Semesterprogramms etabliert. Junior Uni-Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst Andreas Ziegler: „Die Kurse werden von Studentinnen und Studenten aus ganz Deutschland gebucht. In diesem Semester sind sogar erstmals Kursbuchungen aus den USA dabei. Das macht uns natürlich sehr stolz.“
Auch viele Kitas und Schulen nutzen die Möglichkeit, Online-Kurse an der Junior Uni zu buchen. Sie kommen dabei längst nicht mehr nur aus der Region, sondern auch aus weiter entfernten Regionen wie der Eifel oder Hannover.
Bei den digitalen Videokonferenzen steht wie auch in den Präsenzkursen der Junior Uni die Interaktion und das praxisnahe Experimentieren und Forschen mithilfe vorab zugeschickter Experimentierpakete im Vordergrund. „Auch unsere Dozentinnen und Dozenten kommen inzwischen aus ganz Deutschland“, freut sich Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Annika Spathmann. „Dadurch entstehen spannende neue Kooperationen und das Junior Uni-Netzwerk wächst weiter.“ Aufgrund der hohen Nachfrage soll das Online-Angebot auch künftig fester Bestandteil des Junior Uni-Kursprogramms bleiben.

Junior Uni DigiTal: Unterwegs in der Bergischen Musikschule

30. September 2021

Im neuen „Junior Uni unterwegs“-Video wird es musikalisch, denn das Team der Junior Uni war zu Gast in der Bergischen Musikschule. Gemeinsam mit Musikschulleiter Raphael Amend blickt Junior Uni-Mitarbeiterin Katharina Niepieklo im Film hinter die Kulissen der Musikschule im Kolkmannhaus an der Elberfelder Hofaue. Neben Einblicken in die Kurse und Interviews mit Dozenten, darf auch ein Besuch im hauseigenen Tonstudio nicht fehlen. Der Film zeigt die Vielfalt der Musikschule mit ganz leisen Tönen beim Besuch in der Probe des Gitarrenensembles und den lauten Beats im Schlagzeugunterricht. Fröhlich und bunt wird es dann bei der Probe des Kinderchors im Konzertsaal der Musikschule.

Die Fragen für das Video stammen auch dieses Mal von den Junior Uni-Student*innen. Sie folgten einem Aufruf auf Instagram und sendeten ihre Fragen an das Junior Uni-Team. Die Student*innen wollten beispielsweise wissen, wie man am besten Schlagzeug spielen lernt, was genau ein Ensemble ist, und welche Voraussetzungen man zum Erlernen eines Instruments mitbringen muss. „Bestimmte Voraussetzungen braucht man gar nicht“, weiß Musikschulleiter Raphael Amend. „Jeder kommt mit dem, was er hat und wir holen ihn dort ab, wo er ist.“ Auch eine Altersgrenze gäbe es nicht: „Die jüngsten Teilnehmer kommen mit 18 Monaten, nach oben gibt es keine wirkliche Altersgrenze. Wir sind tatsächlich eine Musikschule für alle“, erklärt Amend im Film.

„Auch im neuen Video der „Junior Uni unterwegs“-Reihe können wir unseren Student*innen spannende Einblicke in die Arbeit eines unserer Kooperationspartner bieten und Bereiche der Bergischen Musikschule zeigen, zu denen man normalerweise nicht so leicht Zutritt hat“, freut sich Dr. Ariane Staab. Die seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen der Junior Uni und der Bergischen Musikschule ist eine gegenseitig gewinnbringende Zusammenarbeit. „In den an der Junior Uni angebotenen Kursen, werden die physikalischen Hintergründe hinter musikalischen Phänomenen thematisiert und ganz praxisnah ausprobiert und erforscht“, erläutert Staab. Gemeinsam mit Dozent*innen der Bergischen Musikschule bauen die Junior Uni-Student*innen Instrumente oder nehmen sogar echte Instrumente auseinander, um zu erforschen wo und wie Töne entstehen.

Für viele ist das oft der erste Kontakt zu musikalischen Themen und nicht selten entscheiden sie sich, im Anschluss an den Kurs dazu selbst bei der Bergischen Musikschule ein Instrument zu erlernen.

Herbstferienprogramm veröffentlicht / Anmeldestart am 4.10.

27. September 2021

Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land bietet in den Herbstferien ein spannendes und abwechslungsreiches Kursprogramm für junge Nachwuchsforscher*innen an. Das Programm für die Präsenz- und Onlinekurse kann ab sofort online eingesehen werden. Anmeldestart für alle Altersklassen ist der 4. Oktober.

Wieso fliegen selbstgebaute Raketen mit einfachen Zutaten wie Brause oder Backpulver? Wie lebten die Piraten und was hat es mit ihren geheimnisvollen Schatzkarten auf sich? Wie arbeiten Kriminalhauptkommissare, wenn sie am Tatort auf Spurensuche gehen und warum waren die Dinosaurier überhaupt nicht gefährlich für die Menschen?

Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen finden junge Forscher*innen im Alter von vier bis 20 Jahren in den Herbstferienkursen der Junior Uni. Gemeinsam wird in über 40 Kursen geforscht, getüftelt, experimentiert und gewerkelt. Die Bandbreite der Kurse ist groß und reicht von Chemie über Biologie zu Ingenieur- oder Kulturwissenschaften bis hin zu Geschichte, Physik, Kunst und Psychologie. Im Kurs „Entdeckungsreise durch den Körper“ gehen die Student*innen beispielsweise den Abläufen im menschlichen Körper auf den Grund, im Kurs „Bunte ‚Kunst-Stückchen‘: Wir gestalten Mosaike“ untersuchen und entwerfen sie eigene Mosaike. Im Kurs „Robotik und 3D-Druck - ein unschlagbares Duo“ wird ein Laser entwickelt, mit einem 3D-Drucker gedruckt und dann an einem selbst programmierten Roboter getestet. Erneut gibt es neben den Kursen auf dem Campus der Junior Uni am Brögel 31 in Wuppertal-Unterbarmen auch ein vielfältiges Online-Kursangebot.

„Wir freuen uns, den Studierenden in den Herbstferien neben unseren Präsenzkursen erneut ein digitales Kursangebot bieten zu können“, sagt Dr. Ariane Staab, Geschäftsführerin der Junior Uni. „So geben wir Kindern, die die Präsenzkurse vor Ort nicht besuchen können, weil sie beispielsweise weiter weg wohnen, auch die Möglichkeit unser Angebot zu erleben.“

Der Anmeldestart für alle Altersklassen ist Montag, der 4. Oktober 2021, um 9 Uhr. Bewerbungen für die Kursplätze nimmt die Junior Uni dann online unter junioruni-wuppertal.de, telefonisch unter 02 02 430 439-0 oder persönlich im Foyer der Junior Uni entgegen. 

Caroline Lünenschloss besucht die Junior Uni

23. September 2021

Die Bundestagskandidatin Caroline Lünenschloss (CDU) besuchte die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land und sah den Student*innen beim Experimentieren über die Schulter.

Wie kann man ein Lego-Rennauto so programmieren, dass es möglichst schnell durch einen Parcours gelenkt werden kann? Das war nur eines von vielen Experimenten, die Caroline Lünenschloss (CDU) bei ihrem Besuch in der Junior Uni miterleben konnte. Im Kurs „Programmieren? Kein Problem mit Lego, Calliope & Co.“ erklärte Junior Uni-Dozent Justus Faust ihr zunächst, was die Kinder bisher mit Lego gebaut und programmiert hatten. „Baust du gerne mit Lego?“, fragte Lünenschloss etwa die neunjährige Studentin Maira. „Ja schon gerne, aber nicht so oft – außer mein Bruder bekommt Lego geschenkt. Dann helfe ich ihm beim Aufbauen“, erklärt Maira, die sich in der 4. Klasse schon für das Programmieren interessiert.

„Ich finde es toll, dass auch Mädchen hier für MINT-Themen erfolgreich begeistert werden“, so Lünenschloss. Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab betonte, dass die Junior Uni MINT-Kurse gerne auch mit weiblichen Dozenten besetze, um entsprechend weibliche Vorbilder für die Studentinnen zu schaffen. "Weibliche Vorbilder begleiten uns überall in der Junior Uni - sowohl durch die heutigen Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Dozentinnen - aber auch durch die Raumpatinnen, die unseren Kursräumen hier ihren Namen verleihen“, unterstrich auch Junior Uni-Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler den Stellenwert weiblicher Vorbilder. Als Beispiel nannte er Helene Stöcker, die als engagierte Wuppertalerin und Publizistin zwischen 1869 und 1943 unheimlich viel für die Frauenrechte getan habe.

Bei einem Besuch im Werkraum warf Lünenschloss einen Blick auf die verschiedensten Werke von Junior Uni-Student*innen, die dort mit professionellen Werkzeugen, wie zum Beispiel dem Lötkolben oder der Laubsäge arbeiten. Wenige Werkzeuge, darunter zum Beispiel die Stichsäge oder Standbohrmaschine dürfen aus Sicherheitsgründen nur vom Dozenten vorgeführt werden. „Dass die Kinder so früh mit Werkzeugen in Berührung kommen, baut ja für viele die Distanz zum Handwerk ab. Ich habe selbst eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin absolviert und als ich das allererste Mal mit der Bohrmaschine da stand, war das schon beängstigend“, erinnert sich Lünenschloss.

Im Biologie-Kurs „Auf Achse mit dem Mikroskop – eine Entdeckungsreise im Mikrokosmos“ nahmen die Kinder gemeinsam mit Lünenschloss unter anderem Puderzucker genauer unter die Lupe und zeichneten genau nach, welche Strukturen unter dem Taschenmikroskop sichtbar wurden.
Lünenschloss zeigte sich vor allem vom Zugang zum Bildungsangebot der Junior Uni begeistert, das unabhängig von den Bildungsvoraussetzungen und finanziellen Hintergründen jedem Kind zur Verfügung steht: „Dieser niedrigschwellige Zugang zu Bildung ist sehr wertvoll für alle Kinder und Jugendlichen und bietet eine optimale Schnittstelle zur Schulbildung.“

Bilder auf der Startseite und im Beitrag: Junior Uni 

BUCS IT spendet Tablets für die Junior Uni

20. September 2021

Der IT-Dienstleister BUCS IT gehört zu den langjährigen Unterstützern der Wuppertaler Junior Uni. Dieses Mal unterstützt BUCS IT mit einer Spende von zehn Tablets speziell die Digitalisierung von Präsenzkursen auf dem Junior Uni-Campus. "Viel moderne Software ist heute speziell für Mobilgeräte ausgelegt - mit den Tablets können die Studentinnen und Studenten auch diese Software nutzen und zugleich auch mobil auf Entdeckungstour gehen", so Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter der Fachkoordination und Dozent an der Junior Uni, der die Spende von BUCS-IT Geschäftsführer Dennis Felderhoff entgegennahm. So könnten die jungen Forscherinnen und Forscher mit den Tablets beispielsweise auch Fotos von Ihren Entdeckungen in und um den Campus machen und wiederum im Kurs präsentieren. Hinzu käme, so Hellhake, dass viele Schulen inzwischen mit Tablets arbeiten - die Ausstattung der Junior Uni mit Tablets vereinfache somit auch die Zusammenarbeit, beispielsweise für die beliebten Schulkurse.

Bundesminister Hubertus Heil besucht die Junior Uni

14. September 2021

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, besuchte am Dienstag, den 14. September gemeinsam mit dem Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Helge Lindh und einer Gruppe kommunaler Politiker die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land. Bei dem Rundgang durch die außerschulische Bildungseinrichtung erlebte der Bundespolitiker das innovative Konzept der Junior Uni hautnah und zeigte sich begeistert von den jungen Nachwuchswissenschaftlern und -tüftlern.

Gleich in vier Kursen durfte sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am Dienstag ein Bild von dem Konzept der Junior Uni machen und war fasziniert von ihrem vielfältigen Angebot. Die Begeisterung der jungen Studierenden übertrug sich auf den Bundesminister, der gemeinsam mit ihnen forschte und experimentierte.

Zum Auftakt ging es im Kurs „Industrieroboter im Einsatz“ direkt zur Sache: Dort erklärten die 7-10-jährigen Studenten Heil, wo Industrieroboter überall zum Einsatz kommen und warum sie in der Produktion nicht mehr wegzudenken sind. Außerdem demonstrierten sie, wie sie selber einen Roboter bedienten und ihm Aufträge erteilten, wie beispielsweise Gegenstände zu greifen. Die jungen Ingenieure zwischen 11 und 14 Jahren im Kurs „Zeit zum Lüften? Wir bauen ein CO2-Messgerät“ beschäftigten sich gemeinsam mit Heil mit aktuellen Herausforderungen, indem sie eine eigene CO2-Ampel konstruierten und bauten. Der 12-jährige Fynn erklärte dem Politiker, der derweil neben den Studenten Platz nahm, wie das CO2-Messgerät aufgebaut ist. „Danke, dass du mir das erklärst, das hätte ich in deinem Alter so nicht gekonnt“, staunte Heil. Im Labor beeindruckte Nachwuchsforscher Felix (18) die anwesenden Politiker mit zwei Experimenten, mit denen er an der Deutschen Physikmeisterschaft, dem GYPT, teilgenommen hat: So zeigte er beispielsweise wie eine Batterie zum selbstgesteuerten Gefährt wird, wenn die Enden mit Magneten beklebt sind und die Batterie auf ein Stück Alufolie gelegt wird. Abschließend ging es für die Politiker nach draußen auf den Fußballplatz, wo die vier- bis sechsjährigen Studentinnen und Studenten im Kurs „Flitzkids – gesund, munter und immer in Bewegung“ gerade ein Ausdauerlaufspiel durchführten, das zugleich die Merkfähigkeit trainiert.

Der Bundesminister zeigte sich nach dem Besuch begeistert: „In Deutschland herrscht immer noch ein großer Mangel an MINT-Begabung, nach wie vor auch bei den Mädchen. Die Junior Uni ist ein großes Vorbild und ich hoffe, dass das Konzept weiterhin überregional Schule macht.“

Junior Uni-Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler unterstrich derweil die Vision der Junior Uni: „Es gibt nur eine Lösung für die Zukunft und das ist: denkbar beste Bildung und Chancengleichheit für alle jungen Menschen.“ Auch der Wuppertaler Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn begleitete die Runde durch die Junior Uni: „Die Junior Uni ist das beste Beispiel für Bildungsgerechtigkeit - Bildung für alle wird hier täglich gelebt.“

Dr. Annika Spathmann, Geschäftsführerin an der Junior Uni, freute sich über den Besuch aus Berlin: „Der Besuch von Bundesminister Hubertus Heil unterstreicht erneut die Bedeutung, die die Junior Uni inzwischen auch überregional hat. Wir freuen uns sehr, dass wir unser Konzept und unsere Vision so noch weiter verbreiten können.“

Foto: Anna Schwatz

Junior Uni zu Gast in der NRW-Landesvertretung in Berlin

Junior Uni zu Gast in der NRW-Landesvertretung in Berlin

7. September 2021

„Nie zu jung, um schlau zu sein“ – unter diesem Motto hat die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land am 7. September ihr Konzept vor hochrangigen Gästen aus der Politik und Bildungslandschaft in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin vorgestellt.

Jedes Kind kann Forscher werden. Um die Grundlagen dafür zu schaffen, macht die Wuppertaler Junior Uni als einzigartiger außerschulischer Lernort Mut zur Zukunft – dieses Mal in der Bundeshauptstadt. Dort konnten hochrangige Gäste aus der Politik und Bildungslandschaft die Junior Uni hautnah erleben und gemeinsam mit Grundschülern an einem Experimentierparcours teilnehmen. Die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin hatte zur Veranstaltung eingeladen, um die Junior Uni als innovatives Leuchtturmprojekt vorzustellen und sich über die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungssystem auszutauschen.

Dr. Dominik Fanatico, stellvertretender Leiter der Landesvertretung NRW, begrüßte die Gäste. Zudem wurde ein Video-Grußwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, eingespielt, in dem sie auf die Förderung der Bildung in den MINT-Fächern und die große Bedeutung von Einrichtungen wie der Junior Uni einging: „Mit ihren praxisnahen und interaktiven Kursen und Vorträgen schafft die Junior Uni es, Kinder und Jugendlichen Spaß am Lernen zu vermitteln – so fördert sie ihre Talente, so eröffnet sie Chancen und macht junge Menschen stark für ihren Einstieg in Beruf und Studium. Ganz herzlichen Dank dafür, denn Deutschland braucht gute Bildung und das Bergische Land ist an dieser Stelle ein wunderbares Vorbild.“

Die Junior Uni-Geschäftsführerinnen Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann stellten Konzept und Vision der Junior Uni näher vor: „Unser Ziel ist es, dass zukünftig nicht nur im Bergischen Land, sondern in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren Bildungsvoraussetzungen praxisnah forschen und experimentieren können. Dazu möchten wir nicht nur unsere Online-Angebote ausbauen, sondern auch die Gründung von Junior Unis in ganz Deutschland unterstützen.“ Im Anschluss demonstrierte Labor-Experte Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter der Fach- und Projektkoordination an der Junior Uni, den Zuschauern auf der Bühne das Experiment der Elefantenzahnpasta: Mischt man nämlich Kaliumiodid, Spülmittel und destilliertes Wasser und kippt dieses in einem Schwung zu Wasserstoffperoxid, entsteht eine riesige Menge Schaum - ungefähr so könnte man sich wohl eine Zahnpasta für Elefanten vorstellen.

Zu den besonderen Herausforderungen der Digitalisierung in der Bildung tauschten sich Kirstin Korte, Vorsitzende des NRW-Schul- und Bildungsausschusses und Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutschen Telekom Stiftung, in einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Ariane Staab aus, die von den Erfahrungen der Junior Uni mit digitalen Formaten seit Beginn der Corona-Pandemie berichtete. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Gisela Steinhauer.

Zum krönenden Abschluss durften die Gäste gemeinsam mit den Grundschulkindern selbst „Hand anlegen“: Bei einem Parcours aus vier Forschungsstationen luden die Junior Uni-Dozenten zum Experimentieren ein, darunter ein chemisches Experiment mit einer Flüssigkeit, die qualmt und ihre Farbe verändert. „Die Blicke der jungen Forscher in solchen Momenten sind einfach unbezahlbar“, freute sich Dr. Stefan Hellhake.

Neben weiteren spannenden Experimenten zu den Fähigkeiten unseres Körpers oder dem Bau einer selbsttragenden „Leonardo-Da-Vinci-Brücke“, führten die Dozenten eine selbstfahrende, zuvor programmierte Lego-Schwebebahn nach dem Wuppertaler Vorbild vor, die zuvor von Junior Uni-Studenten gebaut worden war. Dr. Annika Spathmann freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Die Einladung der NRW-Landesvertretung ehrt uns sehr und zeigt, dass innovative Bildungskonzepte und auch neue digitale Lernansätze in Ergänzung zum Schulunterricht, nicht nur regional, sondern auch auf Bundesebene einen hohen Stellenwert haben.“

Geburtstagsfeier mit Familienminister Dr. Joachim Stamp in der Junior Uni

2. September 2021

Der 75. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen wurde auch auf dem Campus der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land gefeiert. Anlässlich des Jubiläums fand am heutigen Donnerstag, den 2. September 2021, eine Gesprächsrunde statt, in der neugierige Junior Uni-Studentinnen und -Studenten den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Familienminister des Landes NRW Dr. Joachim Stamp näher kennenlernen konnten.

Im Vordergrund der Gesprächsrunde stand der persönliche Austausch zwischen dem Politiker und den 14 Junior Uni- Studentinnen und -Studenten aus ganz NRW. Mit Fragen wie „Wie feiern Sie eigentlich Ihren Geburtstag?“ oder „Wann wussten Sie, dass Sie Politiker werden wollen?“, sorgten die engagierten Jungen und Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren für eine entspannte Atmosphäre.

Schon bei der Begrüßung waren die jungen Studentinnen und -Studenten ganz in ihrem Element: Passend zur Junior Uni empfingen sie den Politiker mit einem Experiment und ließen gemeinsam mit Dr. Joachim Stamp eine Luftballonrakete an einer Schnur quer durch das Foyer der Junior Uni sausen. Der 10-jährige Junior Uni-Student Giuliano war begeistert: „Es hat echt Spaß gemacht, gemeinsam die Rakete auszuprobieren!“ Danach durften die Junior Uni-Studenten unterstützt von Moderatorin Sina Kuipers Dr. Stamp mit ihren Fragen löchern. „Was machen Sie, wenn Sie zuhause sind und sich langweilen?“, fragte etwa die 7-jährige Krishangi. Der 12-jährige Abdulah warf den Politiker mit seinen Fragen zurück in die eigene Schulzeit: „Was war Ihre beste und Ihre schlechteste Note in der Schule und haben Sie schon mal eine Note verheimlicht?“ Etwas politischer wurde die 12-jährige Serafina: „Wie wollen Sie die Digitalisierung an Schulen vorantreiben?“

„Ich bin begeistert, wie kreativ und auch persönlich die Fragen der Kinder waren. Ich finde es großartig, dass sie so selbstbewusst und engagiert ihre Gedanken formuliert haben. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich den Fragen zu stellen und dabei zu erleben, wie sehr die jungen Forscherinnen und Forscher von natürlicher Neugierde geprägt sind“, sagte Familienminister Joachim Stamp.

Angetan von dem Ideenreichtum, Engagement und Forschergeist der Kinder betonte Minister Stamp die Bedeutung einer solch einzigartigen Bildungseinrichtung wie der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land: „Die Junior Uni leistet mit ihrem Konzept, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihren Bildungsvoraussetzungen außerschulische Bildung zugänglich zu machen und sie praxisnah an die Wissenschaft und verschiedene Berufe heranzuführen, einen wichtigen Beitrag für Bildungschancen und Aufstieg.“

Zum Abschied durften sich die Studentinnen und Studenten noch über eine leckere NRW-Geburtstagstorte freuen. Auch Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab freut sich über die erfolgreiche Veranstaltung: „Die Idee, gemeinsam mit jungen Forscherinnen und Forschern der Junior Uni den Landesgeburtstag zu begehen, fanden wir großartig - und es war eine tolle Gelegenheit für die Studentinnen und Studenten, sich mit Dr. Stamp auch abseits des politischen Kontexts persönlich auszutauschen.“

Für die Social Media-Kanäle der Junior Uni berichtete eine langjährige Junior Uni-Studentin über die Veranstaltung: Die 14-jährige Elli schlüpfte in die Rolle der Reporterin, damit online auch weitere Kinder und Jugendliche an der Gesprächsrunde teilhaben konnten.

Bilder auf der Startseite und im Beitrag: Marcel Kusch/Land.NRW



Rückblick auf das bunt gemischte Sommerferienprogramm 2021

20. August 2021

Die Sommerferien sind vorbei und es Zeit für einen Rückblick auf das diesjährige Sommerferienprogramm der Junior Uni: In den sechs Wochen der Sommerferien – vom 05. Juli bis 17. August 2021 – konnten Kinder und Jugendliche von vier bis 20 Jahren in dem abwechslungsreichen Kursangebot forschen, entdecken und experimentieren. Neugierige Nachwuchsforscherinnen - und forscher konnten aus einem bunt gemischten Ferienprogramm, bestehend aus 110 Kursen wählen. Nach einer langen Pause durfte in den Sommerferien endlich wieder auf dem Campus der Junior Uni Neues entdeckt werden, denn 78 der 110 Kurse fanden in Präsenz statt.

Vom Chemielabor bis hin zur Künstlerwerkstatt - die kleine Bilderstrecke betont einmal mehr die bunte Vielfalt des Sommerferienprogramms 2021.

Fotos: Janina Busse



Wuppertaler Junior Uni zu Gast beim feierlichen ersten Spatenstich der Junior Uni Daun

1. Juli 2021

In enger Zusammenarbeit mit der Wuppertaler Junior Uni beginnt nun der Bau der Junior Uni Daun in der Eifel. Nach einer intensiven Planungsphase wurde am 1. Juli 2021 der offizielle erste Spatenstich auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik in Daun gefeiert. Selbstverständlich war auch die Junior Uni, nach deren Vorbild die Junior Uni Daun entsteht, durch die Geschäftsführerinnen Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann vertreten. Der Ideengeber der Wuppertaler Junior Uni und Vorsitzender ihrer Geschäftsführung, Prof. Ernst-Andreas Ziegler, konnte aus privaten Gründen nicht an der Feier teilnehmen, schickte jedoch Glückwünsche zum Baustart.

Für die Gäste aus dem Bergischen Land ist die Junior Uni Daun das erste Projekt, das in Zusammenarbeit entsteht und dem einzigartigen Beispiel einer Lehr- und Forschungseinrichtung für junge Menschen zwischen vier und zwanzig Jahren folgt. Sie hoffen, dass die Idee noch mehr Nachahmer findet.

Die Junior Uni freut sich auf den weiteren regen Austausch und wünscht nur das Beste zum Baustart!

Foto: GNA Architekten Wuppertal

Verleihung des Landesverdienstordens an Junior Uni-Gründer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler

28. Juni 2021

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montag, 28. Juni 2021, elf Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Darunter auch Ideengeber und Gründer der Junior Uni Wuppertal Prof. Ernst-Andreas Ziegler. Die Verleihung fand – zum ersten Mal in diesem Jahr in Präsenz – im Schloss Eller in Düsseldorf statt. Mit dem Orden ehrt die Landesregierung traditionell ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Verdienste um das Gemeinwohl und um das Land Nordrhein-Westfalen.

"Vordenker, Stratege, Netzwerker. Oder, ganz einfach: Multitalent", mit diesen Worten verleiht Ministerpräsident Armin Laschet dem Ideengeber und Geschäftsführer der Junior Uni Prof. Ernst-Andreas Ziegler feierlich den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Initiator mehrerer Städtepartnerschaften zwischen Wuppertal und Städten in Israel und jenseits des damaligen „Eisernen Vorhangs“ hat sich durch sein langjähriges soziales Engagement und vor allem als Gründer der bundesweit einmaligen Junior-Uni in Wuppertal verdient gemacht. 

Das gesamte Team der Junior Uni ist stolz auf den Geschäftsführer der Junior Uni und gratuliert 
Prof. Ernst-Andreas Ziegler herzlich zu dieser hohen Auszeichnung!

Forschen und Entdecken in Sommerferienkursen - Das Kursprogramm für die Sommerferien ist online!

14. Juni 2021

Auf Fährtensuche in längst vergangene Zeiten reisen, im Weltall die internationale Raumstation erforschen oder die Weltwunder der Antike bestaunen – spannendes zu entdecken gibt es in den Sommerferien nicht nur in fremden Ländern, sondern auch in der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land. Denn endlich ist nach langer Corona-Pause auch wieder Experimentieren, Diskutieren und kreatives Gestalten im bunten Junior Uni-Gebäude möglich! In den Sommerferien bietet die Junior Uni sowohl Präsenz- als auch Online-Kurse für interessierte Kinder und Jugendliche zwischen vier und 20 Jahren an. Neugierige Weltentdecker und Nachwuchsforscher können ab sofort das bunt gemischte Ferienprogramm durchstöbern.

In den sechs Wochen der Sommerferien – vom 05. Juli bis 17. August 2021 – können sich Kinder und Jugendliche auf ein abwechslungsreiches Kursangebot freuen. Dabei hat die Junior Uni sowohl Kurse vor Ort als auch digital geplant. Das vielfältige Ferienprogramm bietet insgesamt 110 Kurse, von denen 78 als Präsenzkurse stattfinden. Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Annika Spathmann: „Wir freuen uns sehr, dass in den Sommerferien endlich wieder junge Forscherinnen und Forscher die Flure und Kursräume der Junior Uni mit Leben füllen!“ Dr. Stefan Hellhake, der Teamleiter der Fachkoordination an der Junior Uni, ergänzt: „Wir haben für unsere Studentinnen und Studenten wieder ein vielfältiges und spannendes Angebot sowohl mit Kursen vor Ort in der Junior Uni, aber auch mit unseren ebenfalls sehr beliebten Online-Kursen zusammengestellt.“
In den Sommerferienkursen gilt das erprobte Hygienekonzept der Junior Uni, das regelmäßig auf die aktuelle Lage und die Inzidenzen angepasst wird. Auf diese Weise kann in den Sommerferien wieder gemeinsam experimentiert und geforscht werden, aber auch aktuell dürfen schon erste Kurse wieder in Präsenz in der Junior Uni stattfinden.

Das Sommerferienprogramm kann ab sofort durchstöbert werden. Anmeldungen zu den Kursen des Ferienprogramms sind ab Montag, den 21. Juni 2021 um 9 Uhr, über die Homepage der Junior Uni oder telefonisch unter 02 02 430 439-0 möglich.

Junior Uni-Student belegt zweiten Platz beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren"

10. Mai 2021

Der 12-jährige Junior Uni-Student Julius aus Wuppertal stellte am vergangenen Wochenende erfolgreich seine Forschungsergebnisse beim Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“, der Junior-Sparte von Jugend forscht, vor. Seine Forscherfrage: „Gibt es ein Milcheis, das nicht schmilzt?“ Mit einer ausgeklügelten Experimentreihe, einem überzeugenden Skript und einer gelungenen Online-Präsentation gewann Julius den zweiten Platz im Fachbereich Chemie.

Nachdem Julius schon Ende Februar beim Regionalwettbewerb für „Schüler experimentieren“ den ersten Platz belegte und sich damit erfolgreich zur Teilnahme am Landeswettbewerb, der finalen Runde des Wettbewerbs, qualifizierte, konnte der 12-Jährige nun auch beim Landeswettbewerb die Jury von seinem Projekt überzeugen. Seine Forscherfrage hat der langjährige Junior Uni-Student seit dem vergangenen Sommer im Junior Uni-Kurs „Forschung live – macht mit bei ‚Schüler experimentieren‘“ mit fachlicher Unterstützung seiner Dozenten – zunächst vor Ort, dann coronabedingt digital – erforscht. Er erarbeitete nach einer intensiven Recherche eine Reihe unterschiedlicher Experimente. Die Hauptrolle darin spielten die so genannten Polyphenole, eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die zum Beispiel in Beeren vorkommen. In seinen Experimenten erforschte Julius, welchen Einfluss die Polyphenole auf das Schmelzverhalten von Speiseeis haben und wie das Schmelzen durch sie beschleunigt oder verlangsamt werden kann.

„Wir sind unglaublich stolz auf Julius. Obwohl er in den letzten Monaten von unseren Dozenten nur noch digital betreut werden konnte, hat er trotzdem motiviert weitergeforscht und tolle Ergebnisse erzielt. Wir freuen uns sehr für ihn, dass er nun auch beim Landeswettbewerb so erfolgreich war“, freut sich Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter Fachkoordination der Junior Uni. Der nächste Kurs für die Wettbewerbsvorbereitung startet an der Junior Uni wieder im August. Julius freut sich schon auf die Teilnahme und feilt bereits an neuen Projekten und Experimenten.

Dr. Jörg Mittelsten Scheid spendet anlässlich seines 85. Geburtstags 500 000 Euro für die Junior Uni

7. Mai 2021

Die Corona Pandemie stellt die ganze Gesellschaft vor neue Herausforderungen – so auch die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land. Mit Engagement, Mut und Leidenschaft hat das Team der Junior Uni die Herausforderungen gemeistert und bereits im ersten Lockdown auf digitale Formate umgestellt. Dabei entstanden neben neuen spannenden Lern- und Experimentiervideos bereits ab Mai 2020 die ersten Online-Kurse. 

„Eine so schnelle Reaktion auf eine ungeahnte Herausforderung gelingt nur mit unternehmerischem Denken und beherztem Handeln“, weiß Dr. Jörg Mittelsten Scheid. „Meine Frau und mich überzeugt und beeindruckt die langjährige erfolgreiche Arbeit der Junior Uni und ihrer Unterstützer ebenso wie die schnell realisierte Erweiterung ihres Kursangebotes online in den gesamten deutschen Internet-Sprachraum.“ Weil auch ihm und seiner Familie wichtig ist, dass in Wuppertal und im Bergischen Land allen jungen Menschen - ohne Rücksicht auf den Geldbeutel und Sozialstatus der Eltern - denkbar beste Bildungschancen offen stehen, spendet Wuppertals Ehrenbürger Dr. Jörg Mittelsten Scheid anlässlich seines 85. Geburtstages der Junior Uni 500.000 Euro.

Mit Blick auf die dauerhafte Existenz der unabhängigen Bildungseinrichtung knüpft der auch international sehr erfolgreiche frühere Chef der Vorwerk-Gruppe mit seiner Spende an das generationenlange vielfältige Wirken der Unternehmerfamilie Mittelsten Scheid im Tal der Wupper und im Bergischen an. "Unsere Familie ist hier tief verwurzelt. Das verpflichtet, und dieser Verantwortung stellen wir uns gern. Deshalb wollen auch wir Zukunftsweisendes für die Gesamtgesellschaft fördern“, erklärt Dr. Jörg Mittelsten Scheid. 
Junior Uni-Gründer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler und seine Mitgeschäftsführerinnen Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann sind dankbar: "Diese unverhoffte Spende aus dem Privatvermögen von Herrn Dr. Mittelsten Scheid hilft uns sehr. Er und die Vorwerk-Gruppe gehören seit vielen Jahren zu den Unterstützern der Junior Uni. Mit dieser zusätzlichen Großspende können wir jetzt noch mehr jungen Talenten helfen. Weil die Existenz der Junior Uni immer von privaten - großen und kleinen - finanziellen Hilfen abhängig sein wird, ist das gerade in der aktuellen Situation sehr ermutigend.“

Beide Ideen der Junior Uni beim Gemeinwohlcheck des Bürgerbudgets 2021

28. April 2021

Die Stadt Wuppertal stellt in Kooperation mit der BARMER, der Firma KNIPEX sowie der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal in diesem Jahr 200.000€ für gemeinwohlorientierte Ideen aus der Bürgerschaft zur Verfügung. Alle Bürgerinnen und Bürger konnten vorher eigene Vorschläge einreichen und in mehreren Abstimmungsphasen über die Gewinnerideen abstimmen. Auch die Junior Uni reichte zwei Ideen ein und beide Ideen sind nun in der nächsten Runde - dem Geimeinwohlcheck.

Der sogenannte Gemeinwohlcheck des Bürgerbudgets 2021 findet am 11. Mai 2021 in Form einer digitalen Veranstaltung statt. Ziel des Abends ist es, die Ideen der Top 100 aus der ersten Abstimmungsphase auf ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu überprüfen. Dies machen die Teilnehmenden bei der Veranstaltung gemeinsam. Am Ende soll eine Top 30 der Ideen feststehen, die im Anschluss in der Verwaltung geprüft werden.

Wer sich für die Bürgerbeteiligungsaktion der Stadt Wuppertal interessiert und gern mitmachen möchte, kann sich über den unten aufgeführten Link anmelden und Punkte für eingereichte Ideen abgeben. Anmeldungen sind noch bis zum 4. Mai 2021 möglich!

Die Junior Uni freut sich über zahlreiche Stimmen für ihre eingereichten Ideen.

Zwei Ideen der Junior Uni zur Erhöhung der Lebensqualität

15. April 2021

Die Stadt Wuppertal stellt in diesem Jahr in Kooperation mit der BARMER, der Firma KNIPEX sowie der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal erneut ein Budget für Ideen zur Erhöhung der Lebensqualität der Stadt zur Verfügung, dem sogenannten „Bürgerbudget“. Hier haben alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen und durch Abstimmung darüber zu entscheiden, welche davon umgesetzt werden. Auch die Junior Uni reichte zwei Ideen ein. Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen der ersten Abstimmungsphase, die bis zum 26. April 2021 geht, ihre Stimmen für die verschiedensten Projekte und Ideen abzugeben. Ziel der ersten Abstimmungsphase ist die Bildung einer TOP 100. Diese 100 Ideen kommen dann in den digitalen Gemeinwohlcheck am 11. Mai 2021.

Unter den untenstehenden Links finden sich die ausführlichen Beschreibungen der von der Junior Uni eingereichten Ideen „Die Geschichte der Erde - ein paläontologischer Lehrpfad zur Junior Uni“ und „Spielen und Lernen im Außenbereich hinter der Junior Uni.“

Die Junior Uni freut sich über eine rege Beteiligung bei der Abstimmung.

Bunter Rückblick auf das diesjährige Osterferienprogramm

12. April 2021

Die Osterferien sind vorbei und es ist Zeit für einen kurzen Rückblick auf das diesjährige Osterferienprogramm der Junior Uni: Insgesamt bot die außerschulische Bildungseinrichtung 47 Online-Kurse während der Osterferien mit mehr als 500 Kursplätzen an. In den digitalen Ferienkursen wurde nicht nur interaktiv experimentiert und geforscht: Die engagierten Studentinnen und Studenten knipsten fleißig Bilder von ihren fertigen Arbeiten und Forschungsergebnissen und ließen sie auf verschiedensten Wegen der Junior Uni zukommen.

Das Team der Junior Uni freut sich sehr über das Engagement ihrer Studentinnen und Studenten und bedankt sich für die vielen schönen Einblicke!


Neue zusätzliche Geschäftsführerin für die Junior Uni

25. Februar 2021

Die Junior Uni erweitert ihre Führungsetage! Zusätzlich zu Junior Uni-Gründer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler und Dr. Ariane Staab (re.) haben die Gesellschafter und Beiratsmitglieder der Junior Uni die bisherige Prokuristin Dr. Annika Spathmann zum 1. März 2021 zur Geschäftsführerin bestellt. „Wir gratulieren Frau Dr. Spathmann sehr herzlich und sind froh, dass sie Frau Dr. Staab und mich nun noch intensiver unterstützen wird“, so Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler bei der offiziellen Gratulation.

Die promovierte Bildungswissenschaftlerin und studierte Physikerin Dr. Annika Spathmann kann trotz ihrer erst 30 Jahre bereits auf eine lange Junior Uni-Erfahrung zurückgreifen: Sie gab seit der Gründung der außerschulischen Bildungseinrichtung Kurse als Dozentin und stieg 2013 nach ihrem Masterabschluss als wissenschaftliche Fachkoordinatorin in das Team der Junior Uni ein. Parallel promovierte sie in Bildungswissenschaften zur Qualität der Junior Uni-Kurse. 2018 rückte sie als Prokuristin in die Geschäftsleitung auf. Dr. Annika Spathmann: „Ich freue mich sehr darauf, mit unserem großartigen Team die Junior Uni weiterzuentwickeln!“

Eine Idee aus Wuppertal findet überregional Nachahmer

23. Februar 2021

Mit viel Freude und ganz ohne Druck die Welt für sich entdecken - das können Kinder und Jugendliche nicht nur an der Junior Uni in Wuppertal, sondern nun auch in Mülheim an der Junior-Uni Ruhr. 
Seit wenigen Jahren hat die Wuppertaler Bildungseinrichtung nun eine "Schwester", die Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld im Jahr 2016 gründete. Der sogenannte "Urknall" im Jahr 2019 bildete den Auftakt und seitdem erfreut sich die Junior-Uni Ruhr zahlreichen begeisterten Studentinnen und Studenten in über 63 Kursen. 

Und wer weiß, vielleicht folgen nach der Junior-Uni Ruhr noch weitere Schwestern? Lest am besten gleich selbst nach.

Sommersemester 2021: Überwältigender Andrang auf die Kursplätze

14. Februar 2021

Wahnsinn! Wir freuen uns riesig über Euer Interesse an den Kursen für das neue Semester. Vielen, vielen Dank für Euer Interesse! Bitte schaut in den nächsten Tagen nochmal auf unserer Seite vorbei - den ein oder anderen freien Kursplatz gibt es noch für Interessierte zwischen elf und 20 Jahren. 

Und für alle anderen: Tragt Euch auch in die Warteliste ein. Wir versuchen, im Laufe des Semesters weitere Kurse nachzulegen.

Sommersemester 2021: Das Kursprogramm ist da!

4. Februar 2021

Mit besonders viel Herzblut hat das Junior Uni-Team das Kursprogramm für das Sommersemester 2021 ausgetüftelt, die mehr als 130 Kurse  lassen thematisch kaum einen Wunsch offen!   

Seit heute ist das Kursprogramm auf der Homepage der Junior Uni zu finden. "Auf die beliebten gedruckten Programmhefte haben wir auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet", sagte Junior Uni-Geschäftsführerin Dr. Ariana Staab, "denn online können wir viel schneller auf mögliche Veränderungen durch die Pandemie reagieren." Für das Sommersemester sind - zumindest bis zu den Osterferien - ausschließlich Kurse in digitalem Format geplant.

Anmeldestart ist am Sonntag, der 14. Februar 2021. Dabei gelten für diesen Tag wieder die bekannten Startzeiten für die telefonische und die Online-Anmeldung:
4-6 Jahre/Erstklässler: 11 Uhr
7-10 Jahre: 11.30 Uhr
11-20 Jahre: 12 Uhr

Virtuelle Ausstellung der Junior Uni bei der First Lego League Explore

24. Januar 2021

Mehrere Teams mit jeweils zwei bis fünf jungen und engagierten Legokonstrukteuren aus ganz Nordrhein-Westfalen haben am Sonntag, den 24. Januar 2021, ihre kreativen Ergebnisse zum Thema „Spielmacher – Bringt alle in Bewegung!“ präsentiert. Die virtuelle Ausstellung der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land ist Teil des Wettbewerbs „First Lego League Explore“, dessen Regionalpartner und Ausrichter die Junior Uni ist.

Bei der digitalen Veranstaltung wurden von den 6-10-jährigen Teilnehmern jede Menge kreative und revolutionäre Ideen präsentiert. Der Phantasie der jungen Konstrukteure waren keine Grenzen gesetzt, um Spielen, Sport und Bewegung auf eine neue Ebene zu heben. Das Gutachter-Team, bestehend aus einem wissenschaftlichen Fachkoordinator, einem Dozenten und einem Assistenten der Junior Uni, begutachtete die Projektergebnisse der jungen Tüftler. Jedes Projekt hat dabei individuell für seine Stärken eine Auszeichnung erhalten.

Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter der Fachkoordination an der Junior Uni und Gutachter beim Wettbewerb, freute sich über einen gelungenen virtuellen Ausstellungs-Sonntag: „Das Konzept der First Lego League Explore, alle Ergebnisse zu würdigen und auch Werte wie Teamarbeit und ein faires Miteinander zu berücksichtigen, passt sehr gut zum pädagogischen Konzept der Junior Uni. Trotz der schwierigen Vorbereitung während der Corona-Pandemie konnten die Teams diese Hindernisse überwinden und tolle Ergebnisse präsentieren.“ Die Teilnehmer haben beispielsweise zum Thema Sport geforscht und überlegt, wie Inklusion im Sport klappen kann. Ein Video mit den Ergebnissen der Teams ist auf dem YouTube-Kanal der Junior Uni zu finden.

Junior Uni-Studenten qualifizieren sich für die Endrunde der Deutschen Physikmeisterschaft

16. Januar 2021

Mit überzeugenden Präsentationen, spannenden Experimenten, wissenschaftlichen Lösungsansätzen und jeder Menge Engagement haben sich zwei 17-jährige Studenten der Junior Uni für den Hauptwettbewerb der Deutschen Physikmeisterschaft für Schülerinnen und Schüler – dem so genannten GYPT (German Young Physicists´ Tournament) - qualifiziert. Die erfolgreichen Nachwuchs-Forscher setzten sich beim digitalen Regionalwettbewerb am vergangenen Wochenende mit ihren Forschungsergebnissen zu ihren physikalischen Projekten durch, bei denen es um sich drehende Magneten und die Messung der Windgeschwindigkeit ging. Die Jugendlichen haben sich in den vergangenen Monaten an der Junior Uni auf den Wettbewerb vorbereitet.

Seit Dezember 2013 ist die Junior Uni NRW-Stützpunkt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für das bundesweit durchgeführte Physikturnier GYPT. Dazu gehört auch, jährlich den Regionalwettbewerb durchzuführen, bei dem sich die teilnehmenden Mädchen und Jungen ab 14 Jahren dann für die eigentliche Deutsche Physikmeisterschaft qualifizieren können. Neben den jungen Physik-Assen – Sophie Idel und Felix Rüdiger - schickt die Junior Uni jedes Jahr mehrere Jurymitglieder zur Hauptrunde, darunter auch Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter der wissenschaftlichen Fachkoordination an der Junior Uni. „Es ist erstaunlich, mit welch hoher Qualität und Motivation die Teilnehmer in diesem Jahr ihre Projekte ausgearbeitet und präsentiert haben, trotz der erschwerten Bedingungen durch die teilweise rein digitale Vorbereitung“, so Hellhake. Er freute sich ebenfalls über die Teilnahme eines Teams aus dem Saarland am Regionalwettbewerb der Junior Uni Wuppertal. Aus diesem Team hat sich ein Teilnehmer, Max Dorzweiler, mit seinem Projekt zur Entwicklung eines Abstandssensors ebenfalls für das GYPT qualifiziert. Hellhake: „Max konnte sich trotz seiner erstmaligen Teilnahme durch eine starke Leistung gegenüber erfahrenen Teilnehmern durchsetzen“. Die beiden Junior Uni-Studenten Felix und Sophie werden sich nun mit Max gemeinsam auf den Bundeswettbewerb vorbereiten und dort als Team gegen andere Teams aus ganz Deutschland antreten.

Der Bundeswettbewerb des GYPT wird vom 6. bis 7. März 2021 rein digital ausgetragen. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort qualifizieren sich für die Deutsche Physik-Nationalmannschaft, die dann im Sommer am internationalen Wettbewerb mit Teams aus 30 Ländern an den Start gehen wird.