Erfindergeist von jungen Menschen stärken
„Wie können Kinder das Erfinden lernen?“ - Auf diese von Pädagogen seit Jahrzenten untersuchte Frage liefert die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land einmal mehr eine Antwort – diesmal unterstützt von Prof. Gert Trauernicht vom Studiengang Industrial Design der Bergischen Universität Wuppertal.

Prof. Trauernicht richtete mit 25 Studenten aus dem dritten Semester seines Industrial Design- Studiengangs die Ergebnispräsentation ihrer intensiven fünfwöchigen Projektaufgabe an der Junior Uni aus. Ziel dieser Aufgabe für fünf Studentengruppen war es dabei, unter dem Motto „wasser kraft + x“ das Modell einer Wassersonde mit verschiedenen Messmöglichkeiten für die Junior Uni zu konzipieren und zu bauen. "Wir alle haben während dieses Projekts unglaublich viel gelernt und es war toll, dass wir in und für die Junior Uni aktiv werden konnten", fasste Studentin Eva Licht vom Studententeam "Turbienen" die intensive Zeit, die sie größtenteils in der Junior Uni verbracht haben, zusammen. Unterstützung bekamen die Drittsemester bei ihrer Ergebnispräsentation von Kommilitonen aus dem ersten Semester ihres Studiengangs: Sie entwarfen für die fünf Teams jeweils ein passendes Maskottchen. Auch Studenten der Junior Uni griffen gemeinsam mit den drei wissenschaftlichen Fachkoordinatoren Dr. Thorsten Balgar, Annika Schächt und Dr. Ariane Staab als Jury-Mitglieder ins Geschehen ein.

Die Junior Uni plant bereits seit längerem für ihre Studenten ein Demonstrationswasserwerk für die Wupper. Durch die enge Kooperation zwischen „kleiner“ und „großer“ Uni kommt dieses langfristige Projekt seiner Realisierung nun wieder einen Schritt näher. „Eines unserer wichtigsten Ziele in der Junior Uni ist es, jungen Menschen das Erfinden zu lehren. In hervorragender Weise hat dieser spannende Wettbewerb diesen wichtigen Wert aufgenommen“, zeigt sich Junior Uni-Geschäftsführer Prof. Ernst-Andreas Ziegler nach der Abschlusspräsentation begeistert über die hochwertigen Ergebnisse, die allesamt in einem intensiven Lernprozess der fünf Teams entstanden sind.

Aktuell arbeiten Prof. Trauernicht, die Studenten und die Fachkoordinatoren der Junior Uni gerade daran, die Forschungsergebnisse der Projektaufgabe in das Kursprogramm der Junior Uni zu integrieren.

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