Campus

Der Campus der Junior Uni bietet mit seinem Gebäude, dem Junior Uni-Platz, dem öffentlichen Wupperzugang und dem benachbarten kleinen Stadion nicht nur optimale Lernbedingungen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur und seiner zentralen Lage direkt an der Wupper ist er bereits zu einem Markenzeichen Wuppertals geworden. Auf vier Ebenen mit insgesamt 2.000 Qudratmetern Fläche und 16 Fach- und Seminarräumen macht das Forschen und Experimentieren im farbenfrohen Gebäude besonders viel Freude. Das Gebäude, entworfen von den Architekten Hans Christoph Goedeking und Josef Johannes Niedworok, empfinden Einheimische wie Gäste als Aufbruch in eine Mut machende Zukunft für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Es beweist die Zukunftsfähigkeit Wuppertals und der Region. Die auffallende Form ist bewusst gewählt. Weil die Junior Uni ein ein völlig neues Glied in der Bergischen Bildungskette ist, zeigt sich dies auch in ihrer äußeren Gestaltung. Sie ermutigt zur Unterstützung.

Hätte die Junior Uni niemals selbst bezahlen können!

Die Junior Uni überzeugt als moderne und innovative Bildungseinrichtung mit einer breiten Zielgruppe ihre Besucher auch von innen. Die Umsetzung gelang dank großartiger ehrenamtlicher Unterstützung von Gestaltern und Machern: Die Wuppertaler Innenarchitektin Brigitte Schöpf gestaltete und plante das Werner-Jackstädt-Audimax, das als einziger Raum im Gebäude öffentlich ist. Dafür erhielt sie kürzlich eine Auszeichnung. Industriedesigner Prof. Gert Trauernicht entwarf ehrenamtlich individuelle Loungemöbel, die Schreiner der Wuppertaler Tischlerinnung ebenso in einer Wochenend-Social-Sponsoring-Aktion anfertigten. Das Leitsystem entwickelte und gestaltete Prof. Markus Schröppel, der es auch in mühevoller Arbeit gemeinsam mit seinen Unistudenten für Kommunikationsdesign aus Köln und Berlin in der Junior Uni anbrachte. 

Wenn einer mal anfängt

Mit dem Junior Uni-Campus an der Loher Brücke in Wuppertal-Unterbarmen gedeiht auch das unmittelbare Umfeld prächtig. Dafür sorgten auch die Stadt, die Stadtwerke und der Wupperverband: Neben dem an der Junior Uni entlangführenden Wupperweg mit direktem Zugang zur Wupper bietet ein attraktiver Platz und ein neu errichtetes kleines Fußballstadion zusätzliche Freizeitmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Jugendliche. Insbesondere Hans-Hermann Lücke, Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung Barmen, hat sich für den Wupperzugang und den Standort der Junior Uni eingesetzt. Die Schwebebahnhaltestelle Loher Brücke/Junior Uni - nur wenige Schritte vom Eingang des Gebäudes entfernt - macht es allen Studenten und Besuchern einfach, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. 

Architektonische Merkzeichen erinnern an die ehemalige Textilfabrik auf diesem Gelände, auf dem die Junior Uni heute ganz im Sinne des bereits hier im 19. Jahrhundert gelobten Erfindergeistes gern ihre Forscherfeste ausrichtet.

Fischsaurier und Mammutknochen

Faszination Erdgeschichte in der Junior Uni: Dank einer Dauerleihgabe unseres Kooperationspartners Stiftung Ruhr Museum in Essen können unsere Studenten nun etwa einen Mammutknochen, ein Wildziegenskelett, eine Kalksteinplatte mit Resten von Tintenfischen aus der Urzeit oder direkt im Werner-Jackstät-Audimax einen fast zwei Meter langen, versteinerten Fischsaurier aus der Nähe betrachten. Die außergewöhnlichen Exponate stammen teilweise direkt aus dem einstigen Bestand des Fuhlrott-Museums, das ebenfalls wie die Junior Uni zur Bergischen Bildungskette gehörte. An das Lebenswerk von Prof. Carl Fuhlrott, die Bedeutung des nach ihm benannten Museums und das Wirken seines langjährigen Direktors Dr. Wolfgang Kolbe erinnern in der Junior Uni die außergewöhlichen Exponate. Das gelang auf Anregung von Mäzenen der Junior Uni und mit Unterstützung des Kulturdezernenten der Stadt Wuppertal.

Helle Köpfchen weisen den Weg

Im öffentlichen Werner-Jackstädt-Audimax wird auf herausragende Frauen und Männer, die auf unterschiedlichen Gebieten Außergewöhnliches geleistet haben, aufmerksam gemacht. Es sind die Treffpunkte der Dozenten mit ihren Studenten, die von dort aus gemeinsam zu ihrem Kurs in den nach diesem Vorbild benannten Raum gehen. All die Menschen dieses Portraitleitsystems leben nicht mehr. Aber ihr Wirken und Handeln lebt fort.