Wupperverband

Die Junior Uni und der Wupperverband arbeiten seit Gründung der Junior Uni zusammen. Im Mai 2012 haben die beiden Partner dies mit einem Kooperationsvertrag bekräftigt.

"Früh den Grundstein für die Zukunft legen"

Georg Wulf, Vorstand Wupperverband

"Als Wupperverband haben wir die Aufgaben, für sauberes Wasser zu sorgen und ein ökologisch intaktes Flusssystem zu schaffen und zu erhalten. Wenn Kinder schon früh in diese Themen „hineinschnuppern“, ist das ein Grundstein für die Zukunft.“

Immer im Mittelpunkt: Wasser!

Kursangebot und Beteiligung an Festen

Der Wupperverband bietet im Wechsel unterschiedlichste Kurse rund um die Wupper und die Wasserwirtschaft für die Junior Uni-Studenten an. Experten vermitteln zum Beispiel, wie Talsperren funktionieren, wie Wasser wieder sauber wird, was einen natürlichen Fluss ausmacht und wie man ihn erhalten beziehungsweise in Teilen wiederherstellen kann, wie Wasserkraft funktioniert oder wie Juristen beim Wupperverband als „Anwälte für Wasser“ arbeiten. Im Rahmen der Kurse besuchen die Kinder und Jugendlichen Klärwerke, Talsperren, gehen an die Wupper, basteln und malen Wuppermodelle und bekommen so - eben wie immer an der Junior Uni - Wissen praktisch und nachhaltig vermittelt. 

Der Wupperverband beteiligt sich regelmäßig am Sommerfest der Junior Uni und präsentiert dabei Kursinhalte zum Mitmachen. Dann entstehen z. B. Wasserräder aus Knetmasse und Holzstäbchen, um Wasserkraft erlebbar zu machen oder Tintenwasser wird durch Sand und Aktivkohle gefiltert, um zu verdeutlichen, wie Abwasser im Klärwerk gereinigt wird.

Lernen soll mit tatsächlichem "Begreifen" verbunden sein

Ilona Weyer, Öffentlichkeitsarbeit Wupperverband und Koordinatorin der Kooperation mit der Junior Uni

„Die Kleinen von heute sind die Großen von morgen. Deshalb ist Umweltbildung ein bedeutender Bestandteil des Lernspektrums. Wichtig ist, dass das Lernen Freude macht und mit tatsächlichem „Begreifen“ verbunden ist. Wir tragen gerne einen Anteil dazu bei.“

Beeindruckende Redeflüsse!

Junge Poetry-Slammerinnen eines Junior Uni-Kurses gestalteten in beeindruckender Weise einen Programmpunkt beim jährlichen Symposium Flussgebietsmanagement des Wupperverbandes in der Wuppertaler Stadthalle. Sie trugen Texte rund um das Thema „Wasser und andere (Rede)Flüsse“ vor.

Der Wupperverband: Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt

Der Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht Gewinnorientierung, sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt zu akzeptablen Kosten. Der Wupperverband betreibt 14 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen, z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe im Wuppergebiet.