Forschergruppen und Wettbewerbe

Macht Euch fit für Forschung!

Junior Uni bereitet Euch auf Wettbewerbe vor

Egal, ob "Jugend forscht", das GYPT German Young Phisicists´Tournament GYPT, "freestyle physics" oder "Schüler experimentieren" - wer Lust hat, an einem solchen Forscherwettbewerb mitzumachen, kann sich an der Junior Uni darauf vorbereiten.

Ein tolles Team junger Dozentinnen und Dozenten hilft Euch mit Fachwissen und Herzblut, Eure Ideen in Forscherprojekten weiterzuentwickeln. Natürlich könnt Ihr dabei auch die Labore und den Werkraum der Junior Uni benutzen. Und auch für die Präsentationen Eurer eigenen Forschungsergebnisse bei den Wettbewerben, die meist auf englisch sind, machen wir Euch fit!

Wer Spaß daran hat, mitzumachen, schreibt einfach eine Mail an: forscherwettbewerbe@junioruni-wuppertal.de

Silbermedaille bei Physik-WM

Waleed (2. von rechts) und die deutsche Physik-Nationalmannschaft
11. Juli 2017

Sensationell! Nicht nur Junior Uni-Ideengeber Prof. Ernst-Andreas Ziegler ist total begeistert von der Leistung unseres Studenten Waleeds beim IYPT International Young Phisistics´ Tournament) - kurz:Physik-WM - für Schhlerinnen und Schüler. Waleed, der sich in der Junior Uni und bei unserem wichtigsten Kooperationspartner, der Bergischen Universität (BUW) Wuppertal, bestens auf die Reise zum IYPT nach Singapur vorbereitet hatte, erkämpfte als Mitglied der fünfköpfigen deutschen Nationalmannschaft den 6. Platz in einem Feld von über 30 internationalen Teams und gewann damit die Silbermedaille. 

Junior Uni-Fachkoordinatorin Annika Schächt und Dozent Patrik Hagemann hatten Waleed bei der Vorbereitung auf den englischsprachigen Wettbewerb, bei dem es 17 Projekte zu erforschen gab, unterstützt. Beide freuen sich nun riesig: "Glückwunsch, Waleed! Das tolle Ergebnis hast Du Dir verdient". Auch Dr.-Ing. Ralf Heiderhoff von der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik, Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente an der BUW, und Doktorand Tim Becker, die Waleed ebenfalls bei seinen Forschungsprojekten unterstützen, zeigen sich erfreut über die tolle Leistung des Abiturienten aus Schwelm. Junior Uni-Schirmherr Andreas Mucke, Oberbürgermeister von Wuppertal, gratulierte Waleed und der Junior Uni ebenfalls: "Besonders beeindruckend finde ich, dass es bei diesem Wettbewerb nicht nur auf physikalisches Fachwissen ankommt, sondern auch auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren...Die Junior Uni hat der Welt wieder einmal gezeigt, welch eine Ausnahmeeinrichtung sie darstellt." 

Nach Tobias Gerbracht ist Waleed der zweite Junior Uni-Student, der eine Silbermedaille vom IYPT mit nach Wuppertal bringt.

Wahnsinn! Junior Uni-Student Waleed hat es in die Physik-Nationalmannschaft für Schüler geschafft!

3. April 2017

Ein großartiger Erfolg! Junior Uni-Student Waleed El-Kishawi (Bildmitte) ist nach einem spannenden und hochanspruchsvollen Auswahl-Workshop des bundesweiten Physik-Wettbewerbs GYPT (German Young Physicists´ Tournament) in Ulm in die Deutsche Physik-Nationalmannschaft für Schüler berufen worden. Der Schwelmer wird für Deutschland vom 5. bis 12. Juli bei der Physik-Weltmeisterschaft für Schüler in Singapur teilnehmen. Auf dem Weg ins Nationalteam hatte er sich im Laufe des Jahres bei mehreren Wettbewerbsrunden gegen insgesamt 185 Mädchen und Jungen durchgesetzt.

Bereits 2015 hatte der 17-Jährige, der seit acht Jahren Kurse an der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land belegt, im Rahmen des GYPT einen Wettbewerb in Österreich gewonnen. „Den fabelhaften Sprung ins Nationalteam hat Waleed durch seine konzentrierte Vorbereitung hier an der Junior Uni und seine sehr starke Ergebnispräsentation in Ulm erreicht. Er hat sich in den vergangenen beiden Jahren toll weiterentwickelt“, freut sich Physikerin Annika Schächt, die an der Junior Uni gemeinsam mit Dozent Patrik Hagemann eigenständige junge Forscherinnen und Forscher bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe betreut und unterstützt. Schächt: „Natürlich ist Waleeds Erfolg gleichzeitig eine Bestätigung unserer Arbeit als NRW-Stützpunkt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für das GYPT.“ Für die Junior Uni ist Waleed nach Tobias Gerbracht bereits der zweite Student, der den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat. Junior Uni-Ideengeber und Vorsitzender der Geschäftsführung, Prof. Ernst-Andreas Ziegler, gehörte zu den ersten Gratulanten: „Waleed ist ein Vorbild für viele unserer Studentinnen und Studenten. Wir sind sehr stolz auf ihn.“

Der Schüler des Märkischen Gymnasiums in Schwelm überzeugte die Jury bei dem Auswahl-Workshop vom 31. März bis 2. April mit seinem Projekt „ball in a tube“. Ziel war es, die Bewegung eines Balls in einer rotierenden Wasserröhre wissenschaftlich zu untersuchen. Seine in wochenlanger Vorbereitung an der Junior Uni erforschten Ergebnisse stellte er in der Turniersprache Englisch vor und setzte sich dabei gegen mehrere Mitbewerber aus ganz Deutschland durch. Auch bei einem „Experimente-Workshop“ überzeugte der Junior Uni-Student. 

Waleed selbst freut sich natürlich sehr über seinen Erfolg: „Meine jahrelangen Erfahrungen aus der Junior Uni und die tolle Unterstützung durch das Junior Uni-Team, die Bergische Universität Wuppertal und die RWTH Aachen haben mir bei dem Sprung in die Nationalmannschaft sehr geholfen. Alleine hätte ich die Forschungsergebnisse meines Projekts nicht so schnell und strukturiert erreichen können.“ Die Junior Uni hatte Waleed für seine komplizierten physikalischen Berechnungen auch Kontakte zur Bergischen Universität und zur Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule nach Aachen vermittelt.

Für den begeisterten Forscher beginnt nun - wieder an der Junior Uni - die intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Singapur, bei der Teams aus mehr als 30 Ländern gegeneinander antreten. 

Eigene Ideen und Projekte? Dann seid Ihr hier richtig!


Kennt Ihr die physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines Magnetzugs? Oder möchtet Ihr alternative Energiequellen erforschen, um zum Beispiel Euer Smartphone aufzuladen? Ihr könnt auch passend zur Fußball-Europameisterschaft einen Freistoßautomaten selbst entwerfen. Habt Ihr Lust, eigenständig Projekte zu erforschen? Wenn Ihr an solchen Fragen und Themen Spaß habt, dann forscht doch einfach hier bei uns an der Junior Uni! Ihr könnt auch eigene Themen und Ideen für Projekte mitbringen

Unsere hauptamtliche Dozentin und Physikerin Annika Schächt gibt Euch gemeinsam mit unseren Dozenten Patrick Hagemann und Tobias Gerbracht Tipps, wenn Ihr mit Euren Forschungen mal nicht weiterkommt. Tobias Gerbracht hat übrigens selbst schon an einem Physik-Wettbewerb teilgenommen, den Sprung in die Deutsche Physiknationalmannschaft für Schüler geschafft und die Silbermedaille für Deutschland gewonnen!

Glückwunsch, Waleed! Junior Uni-Student erreicht nächste Runde beim GYPT-Wettbewerb

Geschafft! Nach einem hochspannenden Wochenende am Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef hat Junior Uni-Student Waleed (17) die nächste Runde bei der Deutschen Physikmeisterschaft für Schüler (GYPT) erreicht. 85 Mädchen und Jungen hatten sich im Vorfeld mit 17 verschiedenen physikalischen Fragestellungen beschäftigt, um in Bad Honnef ihre Lösungsvorschläge zu präsentieren und diese anschließend mit einem gegnerischen Team und vor einer Experten-Jury zu diskutieren - übrigens alles auf Englisch. Junior Uni-Fachkoordinatorin Annika Schächt - selbst Physikerin - und Junior Uni-Dozent Patrik Hagemann hatten insgesamt vier Mädchen und Jungen aus Solingen, Schwelm und Leverkusen an der Junior Uni auf die Veranstaltung vorbereitet. "Alle haben sich super präsentiert und sehr, sehr engagiert ihre Arbeit der vergangenen Wochen vorgestellt", freute sich Annika Schächt nach einem anstrengenden, aber gelungenen Wochenende. Sie selbst ist - da die Junior Uni der NRW-Stützpunkt dieses bundesweiten Wettbewerbs ist - sogar Jury-Mitglied. 

Die Weltmeisterschaft rückt in greifbare Nähe

"Waleed wird sich nun hier an der Junior Uni intensiv auf die nächste Runde Ende März vorbereiten, bei der die Teilnehmer für die Deutsche Physiknationalmannschaft für Schüler ausgewählt werden. Diese vertreten Deutschland dann bei der Weltmeisterschaft in Singapur", skizziert sie die nächsten Schritte. Und mit welchem physikalischen Phänomen hat Waleed den Sprung in die nächste Runde geschafft? Schächt: "Das ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Letzten Endes ging es in seinem Projekt um Spiralwellen, die entstehen, wenn Wasser auf eine sich drehende Scheibe trifft. Dazu hat Waleed sehr komplizierte mathematische Gleichungen gelöst und spannende Experimente durchgeführt - unter anderem auch an der Bergischen Uni".

Sieger im Regionalwettbewerb

Zwei Teams, vier Teilnehmer und drei Jurymitglieder versammelten sich zum Regionalwettbewerb des GYPT, des German Young Physicists Tournament, der Deutschen Physikmeisterschaft für Schüler. Beim GYPT werden die Teilnehmer für die Nationalmannschaft ausgewählt, die in diesem Jahr nach Singapur auf das IYPT- das International Young Physicists Tournament, die Physik-Weltmeisterschaft für Schüler, fahren. Dort treten sie gegen die besten Teams aus über 30 verschiedenen Ländern an. Zu gewinnen gibt es unter anderem den Besuch im Kernforschungszentrum Cern in der Schweiz. Doch das ist nicht die größte Motivation für die Jugendlichen: Verena, Teilnehmerin des Regionalwettbewerbs an der Junior Uni, erklärt: „Die Erfahrungen sind das wichtigste an diesem Wettbewerb." Seit 2013 ist die Junior Uni offizieller NRW-Stützpunkt zur Vorbereitung auf das englischsprachige GYPT, wo die Jugendlichen für ihre Problemlösungen schon Wochen vorher experimentieren, Fachliteratur hinzuziehen und von erfahrenen Betreuern unterstützt werden. Die physikbegeisterten Jugendlichen Clara, Moritz, Verena und Waleed fingen schon knapp einen Monat vor dem Regionalwettbewerb an, für ihre ausgewählten physikalischen Problemstellungen zu forschen und zu experimentieren.
Trotz des Zeitaufwands neben der Schule ist die Begeisterung und das Interesse der Jugendlichen an der Physik deutlich spürbar: „Mir macht das Arbeiten an Formeln und das Experimentieren am meisten Spaß“, so die 15-Jährige Clara aus Leverkusen, die durch ihre Lehrerin auf den Wettbewerb aufmerksam wurde. Wegen der stetig steigenden Anmeldezahlen für das GYPT gibt es in 2017 erstmalig Vorauswahlen durch einen Regionalwettbewerb. Annika Schächt, Physikerin und wissenschaftliche Fachkoordinatorin an der Junior Uni, Patrik Hagemann und Urs Große-Rhode, beide Studenten und nebenbei Dozenten der Junior Uni, sind große Fans des GYPT und freuen sich, dieses Jahr als Juroren mitwirken zu können: „Ich war das letzte Mal unfassbar überrascht und fasziniert von den Teilnehmern“, schwärmt Urs Große-Rhode - zu Recht, denn das Niveau der Jugendlichen ist hoch - auch in diesem Jahr:

Der 14-jährige Moritz beginnt mit seinem zwölfminütigen Vortrag auf Englisch. Er suchte sich die Problemstellung „Invent Yourself“ aus, welche darin besteht, einen möglichst kleinen Gegenstand zu finden, welcher mit einem ungekochten Ei ab einer Höhe von 2,5 Metern fallen muss und dabei das Ei nicht zerbrechen darf. Dieses Problem versuchte Moritz mit verschiedenen selbstgebastelten Hilfsmitteln und Gegenständen zu untersuchen und zu beheben. Sein Lösungsvorschlag besteht aus einem kleinen Karton, in den gerade einmal Watte, Pappe und das Ei selbst hineinpassen. Seinen Lösungsweg präsentiert er schließlich seinem gegnerischen Team und der Jury. Nach dem Vortrag beraten sich Verena und Waleed, um den Lösungsvorschlag diskutieren und hinterfragen zu können. Waleed hinterfragt im Namen seines Teams den Lösungsvorschlag von Moritz. Es folgen weitete Fragen zu Index und Parametern, so dass Waleed während der Diskussion eigene Lösungswege findet. Moritz verteidigt seine Theorie jedoch weiterhin beharrlich. Nach einer zwölfminütiger Diskussion durfte die Jury Fragen zum Vortrag stellen. Schlussendlich bekamen Moritz und Waleed ein gutes Feedback von der Jury, da sowohl der Vortra als auch die darauffolgende Diskussion bewertet wird. „Die Diskussion ist meistens schwerer als der Vortrag selbst“, erklärt Jurorin Annika Schächt.

Nachdem alle Teilnehmer einmal einen Vortrag gehalten hatten und eine Diskussion führen konnten, verkündigte die Jury ein erfreuliches Ergebnis: Beide Teams werden am 3. März nach Bad Honnef ins Physikzentrum zur finalen Endrunde fahren. Die vier Teilnehmer freuten sich riesig: „Ich mag besonders das Zwanglose am GYPT, so hat man noch mehr Spaß am Experimentieren“, schwärmt die 15-jährige Verena, die schon im vergangenen Jahr unter den jüngsten Teilnehmern im Finale sein durfte. Jetzt heißt es bis zum 3. März: Experimente verfeinern und sich weiter in die Materie einarbeiten. Die Junior Uni wünscht viel Glück!

Magnetzug, Wasser-Luft-Raketen? Lasst Eurem Forscherdrang freien Lauf!

Einen Wettbewerb für spannende Physikprojekte für Schüler ab der 5. Klasse bis zum Schulabschluss bietet „freestyle-physics“ von der Universität Duisburg-Essen. Themen wie der Bau einer Wasser-Luft-Rakete, die möglichst lange in der Luft bleibt oder der Aufbau einer Kettenreaktion mit vielen physikalischen Effekten in phantasievollen Kombinationen werden in kleinen Teams erarbeitet. Auch auf diesen Wettbewerb könnt Ihr Euch an der Junior Uni vorbereiten. Alle Infos dazu gibt es bei unserer Physikerin Annika Schächt, sie freut sich auf Eure Mail. 

mailto: annika.schaecht@junioruni-wuppertal.de

Wettbewerb mit internationaler Ausrichtung

Das GYPT, das German Young Physicists Tournament, also die deutsche Physik-Meisterschaft für Schüler, ist ein englischsprachiger Wettbewerb, bei dem Ihr in kleinen Teams alltagsbezogene Projekte bearbeitet. Eure Lösungen diskutiert Ihr mit Teams aus ganz Deutschland. Die besten Teilnehmer werden in die Deutsche Schüler-Nationalmannschaft berufen und nehmen dann an der internationalen Physikmeisterschaft teil. Die Vorbereitungen für diesen Wettbewerb starten im Sommer, einzige Voraussetzung: Ihr müsst mindestens die 9. Klasse besuchen. Die Junior Uni ist NRW-Stützpunkt für diesen Wettbewerb, den die Deutsche Physikalische Gesellschaft ausrichtet.

Mehr Infos zum GYPT findet Ihr auch hier.

mailto: forscherwettbewerbe@junioruni-wuppertal.de