Forschergruppen und Wettbewerbe

GYPT 2019: Antonia fährt nach Österreich

31. März 2019

Präsentieren, Experimentieren und theoretische Physik - all das erlebten die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Auswahlworkshops in Ulm, darunter auch Junior Uni-Studentin Antonia aus Solingen. Zehn Mädchen und Jungen hatten sich beim GYPT-Bundeswettbewerb - der deutschen Physikmeisterschaft für Schüler - im März für die weitere Auswahl des deutschen Nationalteams qualifiziert. Nun hieß es: In nur drei Wochen ein weiteres Thema bearbeiten, die sogenannten Zweitprojekte, und dieses in einem Vortrag den anderen präsentieren. Auch ein Physiktheorietest und verschiedene Experimente gehörten zu den Prüfungsaufgaben im Workshop. 

Fünf Mädchen und Jungen sind in Ulm in die Deutsche Physik-Nationalmannschaft  berufen worden. Drei weitere - darunter auch Antonia - sind für ihre tollen Leistungen mit der Teilnahme am AYPT, dem Austrian Young Physicists' Tournament, belohnt worden. Sie treten dort Ende April als deutsches Team an, um gegen andere physikbegeisterte Jugendliche verschiedener Nationen ihre Projekte zu verteidigen.

"Antonia hat sich super geschlagen bei dem Workshop. Der Wettbewerb in Österreich ist eine tolle Chance für sie, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln", freut sich Junior Uni-Prokuristin Dr. Annika Spathmann.

GYPT 2019: Antonia erreicht die nächste Runde

8. bis 10. März 2019 in Bad Honnef

Wahnsinn! Junior Uni-Studentin Antonia (17 Jahre, Zweite von rechts) aus Solingen hat beim bundesweiten Physik-Wettbewerb GYPT (German Young Physicists´ Tournament) am Wochenende in Bad Honnef den Sprung in den Auswahl-Workshop für die Deutsche Physik-Nationalmannschaft für Schülerinnen und Schüler geschafft. Dies gelang nur neun weiteren der insgesamt 78 Mädchen und Jungen, die beim GYPT gegeneinander antraten und auf Englisch ihre Forschungsergebnisse vorstellten.

Auch die anderen drei GYPT-Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Junior Uni – Sophie (15), Felix (15) und Nadia (18) – präsentierten ihre Projektergebnisse souverän und überzeugend, konnten sich aber nicht gegen die insgesamt 78 Konkurrenten durchsetzen. Junior Uni-Prokuristin und Physikerin Dr. Annika Spathmann freut sich über die Anerkennung, die alle vier am Wochenende erhielten: „Unsere Studentinnen und Studenten haben beim GYPT ihr Bestes gegeben und sind für ihre monatelange und intensive Vorbereitung mit einem tollen Wochenende belohnt worden. Dass Antonia die nächste Runde erreicht hat und somit nun die Möglichkeit hat, in die deutsche Physik-Nationalmannschaft für Schülerinnen und Schüler berufen zu werden, ist großartig.“


Silbermedaille bei Physik-WM

Waleed (2. von rechts) und die deutsche Physik-Nationalmannschaft
11. Juli 2017

Sensationell! Nicht nur Junior Uni-Ideengeber Prof. Ernst-Andreas Ziegler ist total begeistert von der Leistung unseres Studenten Waleeds beim IYPT International Young Phisistics´ Tournament - kurz:Physik-WM für Schülerinnen und Schüler. Waleed, der sich in der Junior Uni und bei unserem wichtigsten Kooperationspartner, der Bergischen Universität (BUW) Wuppertal, bestens auf die Reise zum IYPT nach Singapur vorbereitet hatte, erkämpfte als Mitglied der fünfköpfigen deutschen Nationalmannschaft den 6. Platz in einem Feld von über 30 internationalen Teams und gewann damit die Silbermedaille. 

Junior Uni-Fachkoordinatorin Annika Schächt und Dozent Patrik Hagemann hatten Waleed bei der Vorbereitung auf den englischsprachigen Wettbewerb, bei dem es 17 Projekte zu erforschen gab, unterstützt. Beide freuen sich nun riesig: "Glückwunsch, Waleed! Das tolle Ergebnis hast Du Dir verdient". Auch Dr.-Ing. Ralf Heiderhoff von der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik, Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente an der BUW, und Doktorand Tim Becker, die Waleed ebenfalls bei seinen Forschungsprojekten unterstützen, zeigen sich erfreut über die tolle Leistung des Abiturienten aus Schwelm. Junior Uni-Schirmherr Andreas Mucke, Oberbürgermeister von Wuppertal, gratulierte Waleed und der Junior Uni ebenfalls: "Besonders beeindruckend finde ich, dass es bei diesem Wettbewerb nicht nur auf physikalisches Fachwissen ankommt, sondern auch auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren...Die Junior Uni hat der Welt wieder einmal gezeigt, welch eine Ausnahmeeinrichtung sie darstellt." 

Nach Tobias Gerbracht ist Waleed der zweite Junior Uni-Student, der eine Silbermedaille vom IYPT mit nach Wuppertal bringt.

Eigene Ideen und Projekte? Dann seid Ihr hier richtig!


Kennt Ihr die physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines Magnetzugs? Oder möchtet Ihr alternative Energiequellen erforschen, um zum Beispiel Euer Smartphone aufzuladen? Ihr könnt auch passend zur Fußball-Europameisterschaft einen Freistoßautomaten selbst entwerfen. Habt Ihr Lust, eigenständig Projekte zu erforschen? Wenn Ihr an solchen Fragen und Themen Spaß habt, dann forscht doch einfach hier bei uns an der Junior Uni! Ihr könnt auch eigene Themen und Ideen für Projekte mitbringen

Unsere hauptamtliche Dozentin und Physikerin Dr. Annika Spathmann gibt Euch gemeinsam mit unseren Dozenten Patrick Hagemann und Tobias Gerbracht Tipps, wenn Ihr mit Euren Forschungen mal nicht weiterkommt. Tobias Gerbracht hat übrigens selbst schon an einem Physik-Wettbewerb teilgenommen, den Sprung in die Deutsche Physiknationalmannschaft für Schüler geschafft und die Silbermedaille für Deutschland gewonnen!


Magnetzug, Wasser-Luft-Raketen? Lasst Eurem Forscherdrang freien Lauf!

Einen Wettbewerb für spannende Physikprojekte für Schüler ab der 5. Klasse bis zum Schulabschluss bietet „freestyle-physics“ von der Universität Duisburg-Essen. Themen wie der Bau einer Wasser-Luft-Rakete, die möglichst lange in der Luft bleibt oder der Aufbau einer Kettenreaktion mit vielen physikalischen Effekten in phantasievollen Kombinationen werden in kleinen Teams erarbeitet. Auch auf diesen Wettbewerb könnt Ihr Euch an der Junior Uni vorbereiten. Alle Infos dazu gibt es bei unserer Physikerin Dr. Annika Spathmann, sie freut sich auf Eure Mail. 

Kontakt: annika.spathmann@junioruni-wuppertal.de

Wettbewerb mit internationaler Ausrichtung

Das GYPT, das German Young Physicists Tournament, also die deutsche Physik-Meisterschaft für Schüler, ist ein englischsprachiger Wettbewerb, bei dem Ihr in kleinen Teams alltagsbezogene Projekte bearbeitet. Eure Lösungen diskutiert Ihr mit Teams aus ganz Deutschland. Die besten Teilnehmer werden in die Deutsche Schüler-Nationalmannschaft berufen und nehmen dann an der internationalen Physikmeisterschaft teil. Die Vorbereitungen für diesen Wettbewerb starten im Sommer, einzige Voraussetzung: Ihr müsst mindestens die 9. Klasse besuchen. Die Junior Uni ist NRW-Stützpunkt für diesen Wettbewerb, den die Deutsche Physikalische Gesellschaft ausrichtet.

Mehr Infos zum GYPT findet Ihr auch hier.

Kontakt: forscherwettbewerbe@junioruni-wuppertal.de