Naturwissenschaften & Mathematik 

Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Mathematik, 
Medizin, Physik, Umwelt & Nachhaltigkeit

Workshop Pilzbestimmung

Vom Ritterling, Seismografen und veredelten Oberflächen

Es blubbert, zischt, krabbelt, sprudelt, fliegt, dampft oder schwebt….und ab und zu raucht auch ein Kopf: Naturwissenschaften und Mathematik werden an der Junior Uni ganz praktisch erlebbar. Viele Experimente, authentische Dozenten und wissbegierige, begeisterte Studenten verwandeln Kursraum und Labor schnell in eine naturwissenschaftliche Forschungsstation. Ob die großen Studenten mit einem Seismographen Erdbeben untersuchen oder mithilfe einer Smartphone-App den Sternenhimmel analysieren, ob die jungen Forscher im Chemielabor dank moderner Molekültechnik T-Shirts wasserfest machen, ob Ritterling Schleimkopf und Frauentäubling im Pilzworkshop bestimmt werden oder ob unsere Kleinsten Wasser-Luft-Raketen in den Himmel starten lassen – jeder Kurs vermittelt altersgerecht Spannendes zum Mitmachen und viel Wissen. Beim Experimentieren und Forschen in diesem Fachbereich wird schnell klar – die Themenfelder der Naturwissenschaften und Mathematik gehören ganz eng zusammen und je besser unsere Forscher beide kennen, desto mehr spannende Phänomene der Natur verstehen sie.

Im Wasser verschwunden - Hilfe für Professor S. Verschwindnix

Prof. S. Verschwindnix ist ein sehr zerstreuter Professor, dem ständig irgendwelche Missgeschicke passieren. Zum Beispiel fallen ihm die Zutaten für einen leckeren Kuchen in den Dreck. Und bei dem Versuch, die Zutaten zu waschen, sind einige plötzlich im Wasser verschwunden und es hat angefangen zu blubbern. Ganz klar: Der Professor braucht die Hilfe der Junior Uni-Studenten. Mit ihren Experimenten finden sie heraus, wo die verschwundenen Zutaten geblieben sind. Oder sind sie vielleicht gar nicht weg? Stoffe werden gelöst und getrennt, um die Antwort auf die Frage, was denn da geblubbert hat, herauszufinden. Bei unseren jungen Studenten wecken die Dozenten Marcus Schneidereit und Carsten Scholz die Neugier auf Chemie. Die beiden helfen den Jungen und Mädchen bei der Durchführung von Experimenten und erarbeiten so gemeinsam chemische Grundlagen. Da werden Stoffe im Wasser auf ihre Löslichkeit untersucht, chemische Reaktionen nachvollzogen. Bei den Versuchsreihen lernen die jungen Forscher ganz nebenbei strategisch zu denken und ihr Wissen auf andere Gebiete zu übertragen.

Ausgestorben - Auf der Fährte der lebenden Dinosaurier

Hier erleben die Teilnehmer eine spannende Reise durch die Evolution, zu den Tieren, die die Dinosaurier überlebten! Vor Millionen Jahren lebten auf der Erde nicht nur die riesigen Saurier. Es gab viele Tier- und Pflanzenarten neben den Dinosauriern und diese haben anscheinend die Zeit vergessen - denn es gibt sie noch heute! In den tiefen Meeren, in den Wüsten, auf den Bergen und sogar bei uns zu Hause! Zwar sind Tyrannosaurus Rex und Co. ausgestorben, aber unsere Studenten treffen ihre Zeitgenossen in diesem Kurs! Gemeinsam finden sie mit Dozentin Melanie Grams heraus , wo lebende Fossilien zu finden sind und was sie so besonders macht.

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Geschmackvolle Moleküle

Kochen und Chemie gehören zusammen! Gemeinsam mit Sternekoch Michael Oberleiter und Chemikerin Jennifer Wetzel erforschen die Studenten deshalb in diesem Kurs, was mit Lebensmitteln beim Erhitzen passiert und welche Reaktionen das Essen im Körper auslöst. Bei chemischen Experimenten und beim gemeinsamen Kochen untersuchen die Kursteilnehmer, welche Inhaltsstoffe in unserer Nahrung wichtig und gesund sind und wie sich Lebensmittel verändern, wenn wir sie zubereiten. Bei Möhren, Spinat und Tomaten analysieren sie, was die Pflanzenfarbstoffe Beta-Carotin, Chlorophyll und Lycopin können und wie man diese Gemüse zubereiten kann. Die Studenten beobachten, welche physikalischen und chemischen Vorgänge bei der Herstellung von Vollwertpfannkuchenteig und bei Karamellisieren von Zucker ablaufen. Sie bereiten Kartoffel-Gnocchi mit verschiedenen Soßen zu und untersuchen, was mit den Kartoffeln beim Zerkleinern und Erhitzen passiert. Fast nebenbei erlernen die Teilnehmer eine wissenschaftliche Arbeitsweise, erfahren viel übers Kochen und die richtige Auswahl, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln. Klar, dass jede Kurseinheit mit einer gemeinsamen Mahlzeit endet!

Teilchenphysik: Von kleinen Quarks bis zu schwarzen Löchern

Die Studenten lernen die Grundbausteine unserer Materie wie Elektronen und Quarks kennen und dann bauen sie eine Nebelkammer, mit der sie den Flug von Elektronen und anderen geladenen Teilchen verfolgen können. Selbst mit Kaffeekannen betreiben die jungen Forscher und Dozentin Annika Schächt spannende Physik-Versuche! In weitaus größerem Rahmen wird an der Großforschungseinrichtung CERN in Genf - unter Beteiligung der Bergischen Universität - mit dem Large Hadron Collider (LHC), einer der größten Maschinen aller Zeiten, experimentiert. Dort werden die Grundbausteine der Materie auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und aufeinander geschossen. Dabei entstehen neue Teilchen wie das Higgs, dessen spektakuläre Entdeckung zum Physik-Nobelpreis beigetragen hat. Auch unsere Studenten begeben sich auf Teilchen-Jagd und werten echte LHC-Daten aus. Auch unser Universum kann man mit Teilchen erkunden. Woher schwarze Löcher ihren Namen haben, wird erforscht, und mit kleinen Detektoren werden die Teilchen untersucht, die eine weite Reise von außerhalb unserer Galaxie auf sich genommen haben.