Prominente Stimmen berichten über die ihre Eindrücke der Junior Uni 

Hier schildern Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung ihre Eindrücke von der mindestens in Europa einmaligen außerschulischen Bildungseinrichtung. 

Prof. Rita Süssmuth

International hochgeschätzte Bildungsexpertin, Bundestagspräsidentin a.D. und ehemalige Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes

"Nachdem ich mich jahrzehntelang in aller Welt davon überzeugt habe, dass der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Menschen in der frühen Förderung von Talenten unabhängig vom Sozialstatus ihrer Eltern liegt, habe ich die Entwicklung der Junior Uni in meiner Geburtsstadt Wuppertal von der ersten Stunde an verfolgt. Die Bedeutung, die sie inzwischen weit über die lokalen und regionalen Grenzen hinaus erlangt hat, begeistert mich. Ich bin davon überzeugt, dass das Konzept der Junior Uni auch anderen Kommunen und Regionen Mut zur Zukunft machen kann - bundes- und europaweit. Vor allen, die diese nur privat finanzierte Bildungseinrichtung fördern und "leben", habe ich großen Respekt."

Peter Hintze († 2016)

Ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestages 

„Die Junior Uni in Wuppertal ist ein beeindruckendes Vorzeigeprojekt mit überregionaler Strahlkraft. Mit seinem innovativen Konzept gelingt es der Junior Uni, Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Hintergrund für verschiedene Fachbereiche zu begeistern, ihnen praxisnahes Wissen altersgerecht zu vermitteln und sie in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten substanziell zu fördern. Junge Menschen können ihren Interessen mit Neugierde und Freude nachgehen und gewinnen wertvolle Perspektiven hinsichtlich ihrer eigenen beruflichen Zukunft. Die Junior Uni ist ein beispielhaftes Leuchtturmprojekt, das über die Grenzen Wuppertals hinaus Ansehen und Beachtung genießt. Sie ist eine Bereicherung für die gesamte Bildungsregion Nordrhein-Westfalens und ein bildungspolitisches Pilotmodell für das ganze Land. Dem Mut und der Eigeninitiative hinter der ausschließlich privat finanzierten Junior Uni und ihren motivierten Kursleitern, Studierenden und Verantwortlichen zolle ich den größten Respekt.“

Sylvia Löhrmann

Stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW

"Das Motto "Kein Talent darf verloren gehen" macht die Intention der Junior Uni Wuppertal deutlich: unabhängig von Herkunft, Bildungshintergrund und schulischer Vorbildung experimentieren, forschen und lernen motivierte Kinder und Jugendliche an der Junior Uni. Sie begeistern sich in ihrer Freizeit für unterschiedlichste Bildungsangebote und werden auf diese Weise zum Lernen motiviert, wie auch auf Perspektiven hinsichtlich Beruf oder Studium vorbereitet. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten ergänzend zur Schule auf fachlich hohem Niveau, und das aus eigenem Antrieb. Ergänzend zur Schule erwerben die Kinder und Jugendlichen praxisnahes Wissen in verschiedenen Fachgebieten, wobei ein Schwerpunkt die Angebote in den MINT-Disziplinen sind. Diese an einem außerschulischen Lernort freiwillig erworbene wissenschaftlich-praktische Bildung ist ganzheitlich angelegt und zeigt so auch positive Wirkungen im schulischen Alltag. Die steigenden Anmeldezahlen belegen den hohen Wert und die wachsende Beliebtheit der Junior Uni Wuppertal. Als Solingerin freut es mich, dass zunehmend auch Kinder und Jugendliche aus der bergischen Städteregion die Chance des einmaligen Bildungsangebotes nutzen. Damit ist die Junior Uni eine Bereicherung für die gesamte Bildungsregion Bergisches Land. Dies bestärkt mich in der Ansicht, dass das Modell der frei finanzierten Junior Uni grundsätzlich ein auf andere Regionen übertragbares Modell zur außerschulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen ist."


Thimo V. Schmitt-Lord

Vorsitzender der Bayer-Stiftungen

Mit 300.000 Euro unterstützt die Bayer-Stiftung die Ausstattung von zwei Junior Uni-Laboren. "Diese Unterstützung erhält die Junior Uni nicht, weil sie ihren Standort in der Stadt des Geburtsortes von Friedrich Bayer hat, sondern weil sie Weltspitze ist, was die Bildungsinnovation betrifft."

Zdenko Trebula

Präsident des Selbstverwaltungsbezirks Košice

"Von der Idee eine ganzjährige Bildungseinrichtung für junge Menschen zu gründen, bis zu der anerkannten Junior Uni, die mittlerweile ihren 8. Geburtstag feierte, verfolge ich das Engagement und den persönlichen Einsatz von Prof. Ernst-Andreas Ziegler für den Erfolg dieses Projektes und habe Respekt vor allen, die – so wie er – mit diesem Projekt leben.
In den Gesprächen mit Junior Uni-Ideengeber Ziegler habe ich schon manches über Grundsätze erfahren, auf die besonders geachtet wird: lebenslanges Lernen mit Freude unabhängig vom sozialen Hintergrund, kreativitätsfördernde Lernumgebungen, praxisnahes Wissen, regionale Kooperation in einem breiten Bildungsnetzwerk. Diese Leitfäden sprechen dafür, dass die Junior Uni ein Modell zur Förderung von Kindern und Jugendlichen darstellt, welches inspirieren und anderen Regionen laut dem Junior Uni-Motto ebenfalls „Mut zur Zukunft“ bringen kann.

Ich wünsche der Junior Uni eine erfolgreiche Weiterentwicklung und Stärkung ihrer Stellung." 

Prof. Andreas Pinkwart

Rektor der Handelshochschule Leipzig und bundesweit renommierter Entrepreneur-Forscher, von 2005 bis 2010 in Nordrhein-Westfalen Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie

"Menschen begeistern uns immer wieder durch ihre Kreativität und ihre unbändige Bereitschaft, dem Neuen auf den Grund zu gehen. Dies gilt für alle Generationen, besonders aber für die Kleinen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stehen daher auch zu Recht im Zentrum der Wuppertaler Junior Uni. Wer den einladenden Campus an der Wupper besucht und dabei auf viele hoch motivierte Forscher ab vier Jahren bis zum Abitur sowie ihre großartigen Lehrer trifft, sieht sich schnell begeistert und in den Bann gezogen. Selbst Mathematik, Physik und Chemie machen hier Spaß - einfach wunderbar! An den Flurwänden der Junior Uni begegnen wir den Zitaten großer Denker. Auf ihren breiten Schultern stehen unsere Wissenschaften und unser heutiger Wohlstand. Auf den oft noch schmalen Schultern der kleinen und größeren Forscher ruht unsere Zukunft. Es ist ein Glücksfall für Wuppertal und das Bergische Land, dass sie dank der Junior Uni schnell und nachhaltig erstarken können."

Dr. Klaus Jelich

Standortleiter von Bayer Wuppertal

Mit 300.000 Euro unterstützt die Bayer-Stiftung die Ausstattung von zwei Junior Uni-Laboren. "Ich freue mich persönlich außerordentlich, dass es mit dieser Spende geklappt hat. Sie fangen hier mit Ihren Studenten früh damit (mit der Vermittlung von angewandten Naturwissenschaften, die Red.) an, aber man kann gar nicht zu früh beginnen."

Dr. Ursula von der Leyen

Die heutige Verteidigungsministerin besuchte die Junior Uni in ihrer Funktion als Bundesarbeitsministerin

"Hier werden hochkomplexe Sachverhalte einfach aufbereitet und anschaulich erklärt. Man sieht, dass die Kinder mit Spaß lernen – sie haben null Berührungsängste."

Prof. Dr. Cornelia Gräsel

Institut für Bildungsforschung in der School of Education, Prorektorin der Bergischen Universität Wuppertal und Vorsitzende des Wissenschaftlich-Pädagogischen Beirats der Junior Uni

"Die Junior Uni bemüht sich seit ihrer Gründung um eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Qualitätssicherung ihrer Bildungsangebote. Nur wenige außerschulische Bildungsinstitutionen befassen sich mit der Frage, was „gute Lernumgebungen“ sind und wie die Qualität ihrer Angebote geprüft und weiterentwickelt werden kann. Genau dies war von Anfang an ein zentrales Anliegen der Junior Uni. Die Maßnahmen der Qualitätssicherung umfassen z.B.
• Entwicklung von Qualitätskriterien von Kursen
• Schulung von Lehrenden
• Konzeptionelle Vernetzung mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, usw.
• Empirische Studien zur Qualität des Bildungsangebotes
In Hinblick auf die Qualitätssicherung bestehen auch intensive und vielfältige Kooperationen mit der „großen Schwester“, der Bergischen Universität Wuppertal.Der Junior Uni ist es in beeindruckendem Maße gelungen, die Bürgerschaft Wuppertals für die Junior Uni zu begeistern. Das wird nicht nur an der umfangreichen finanziellen Unterstützung sichtbar, die die Junior Uni erhält, sondern auch an den vielen hoch qualifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern, die sich motivieren lassen. Generell ist die Junior Uni ein – mit dem neuen,
zentral gelegenen und bunten Gebäude direkt an der Schwebebahn auch gut sichtbares – wichtiges Zeichen für die weitere positive Entwicklung der Stadt Wuppertal. Damit kann die Arbeit in der Junior Uni gerade für viele Regionen ein Vorbild sein. Die Junior Uni richtet sich explizit an Kinder aus allen sozio-ökonomischen Schichten und unternimmt viele Anstrengungen, damit dieser Anspruch auch eingelöst werden kann. Dass dies gut gelingt, belegen empirische Untersuchungen von Prof. Dr. Kerstin Schneider und ihrem Team. Mit ihrem Angebot leistet die Junior Uni damit nicht nur einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Sie sorgt auch dafür, dass alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen können – unabhängig von ihrem sozio-ökonomischen oder ethnischen Hintergrund. Nicht zuletzt wegen der überregionalen Strahlkraft der Junior Uni habe ich mit großer Freude den Vorsitz ihres wissenschaftlichen Beirats der Junior Uni übernommen – und ich bin sehr stolz darauf, damit Teil dieser Unternehmung zu sein."

Hannelore Kraft

Ministerpräsidentin des Landes NRW und Schirmherrin der Junior Uni

"Mein Dank und mein Respekt gelten den Bürgerinnen und Bürgern, die den Lehrbetrieb für kleine und große Forscher mit privatem Geld finanzieren!"

Andreas Mucke

Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und Schirmherr der Junior Uni

"Als Oberbürgermeister liegt mir die Förderung der Kinder und Jugendlichen, vor allem aus sozialschwachen Familien, am Herzen. Die Junior Uni ist hier eine einzigartige Bildungseinrichtung, die sich genau das auf die Fahnen geschrieben hat. Wer hier mit Spaß und Freude ans Lernen, Experimentieren und Forschen herangeführt wird, der wird auch im Erwachsenenalter Fragen stellen und Dinge vorantreiben. Solche Vordenker haben Wuppertal in der Vergangenheit stark gemacht und solche Menschen brauchen wir auch in Zukunft in unserer Stadt."

Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Präsident des Wuppertal Instituts

"Nachhaltiges Denken und Handeln ist für das Wuppertal Institut ein ganz zentrales Anliegen. Wir beraten Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft weltweit zu Strategien zur Umsetzung einer nachhaltigen Ent-wicklung. Diese Wandlungsprozesse brauchen politische, technologische und Geschäftsmodellinnovationen, aber auch Aufklärung und einen Kulturwandel. Was könnte der Gesellschaft besseres passieren als Initiativen wie die Wuppertaler Junior Uni, die viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kompetent und sensibel macht für den bewussten Umgang mit allem Schützenswerten dieser Erde: Menschen, Tiere und natürliche Ressourcen. Die Art und Form der Wissensvermittlung an vier- bis zwanzigjährige Studenten verspricht einen hohen "Return on investment" für die heutige, aber auch für künftige Generationen. Wir hoffen, dass dem Wuppertaler Modell noch viele weitere Städte und Regionen folgen werden."

Reiner Hoffmann

Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB

"Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaften gehört seit jeher der Zugang zu Bildung für jedermann, unabhängig von sozialer Herkunft und Einkommensverhältnissen der Eltern. Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land ist ein bundes- und europaweit viel beachtetes Modell dafür. Ihr Erfolgsrezept ist Freude am Lernen ohne Druck, durch Experimentieren und Forschen in kleinen Gruppen mit hochqualifizierten Dozenten aus Wissenschaft, Schule und Arbeitswelt. Hier können schon kleine Kinder von vier Jahren sich erproben. Dieser Ansatz fördert die jungen Menschen, und verschafft ihnen Selbstbewusstsein gegenüber allen Herausforderungen der Zukunft. Der Geldbeutel der Eltern interessiert dabei niemanden. Auch Talente aus sogenannten bildungsfernen Familien finden Zugang. Dass dieses Modell in meiner Heimatstadt entstanden ist, freut mich sehr. Mein Respekt gilt allen, die die Junior Uni fördern, auf hohem Niveau weiterentwickeln und mit hochherzigen Spenden unterstützen!"

Anne Lütkes

Regierungspräsidentin für den Regierungsbezirk Düsseldorf

"Es freut mich zu sehen, wie an der Wuppertaler Junior Uni das durch die UN-Kinderrechtskonvention garantierte Kinderrecht auf Bildung mit Leben gefüllt wird. Eine Einrichtung wie die Junior Uni macht Mut zur Zukunft!"

Svenja Schulze

Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW

"Mit der Junior Uni schlagen wir ein weiteres Kapitel für Wissenschaft und Bildung in Wuppertal auf. Denn Forschung und Bildung sind Motoren für Fortschritt."

Dr. Stefan Kühn

Dezernent für Soziales, Jugend, Schule und Integration der Stadt Wuppertal

Als Dezernent für Soziales, Jugend, Schule und Integration begleite ich die Junior Uni seit dem ersten Tag mit großem Interesse und großer Sympathie. In meinen Augen hat sich die Junior Universität in dieser Zeit zu einem bundesweit einzigartigen und vorbildlichen Leuchtturmprojekt des Strukturwandels entwickelt.Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen gelingt es, Kinder unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Muttersprache und unterschiedlicher Religion an Bildung heranzuführen. Damit steht die Junior Uni für den gesellschaftlichen Wandel. Auf diesem Weg entsteht ein Ort der Begegnung des Miteinanders und der gemeinsamen Freude. Solche Orte sind wichtiger denn je. Zum anderen werden Kinder an naturwissenschaftliche Fragestellungen herangeführt. Es wird bei Jungen und Mädchen(!) das Interesse an Technik geweckt und gefördert. Das ist im Hinblick auf den wirtschaftlichen Strukturwandel von allergrößter Bedeutung.Und schließlich ist die Junior Uni unmittelbar an der Wupper, diesem Fluss einer altindustriellen Zeit, entstanden. Am Ort einer alten Industrieruine.Und deswegen ist die Junior Uni in Wuppertal auch ein Zeichen des Wandels und der Hoffnung. Wuppertal stellt sich den Herausforderungen und erfindet sich neu.Der Mangel an Fantasie und der Mangel an Engagement sind schlimmer als der Mangel an Geld. Und weil die Wuppertalerinnen und Wuppertaler viel Fantasie und Engagement haben, sind wir eine reiche Stadt. Eine Stadt, in der die Menschen optimistisch in die Zukunft schauen können. Auch dank der Junior Uni.

Andreas Feicht

Vorstandsvorsitzender der WSW, Wuppertaler Stadtwerke AG

"Diese lebendige Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, von Entdeckern und Forschern unterschiedlicher Generationen ist nicht nur zukunftsweisend, sie ist auch eine tolle Werbung für Wuppertal."

Martin Bang

Geschäftsführer der Wuppertal Marketing GmbH

"Der unschätzbare Wert der Junior Uni für das Wuppertaler Image besteht darin, dass sie unsere Stadt erzählbar gemacht hat. Eine Idee, made in Wuppertal, wurde in ganz Deutschland zum Begriff. Diese Idee berichtet davon, dass Wuppertal sich verändert und mit Junior Uni und Bergischer Uni auf die wichtigste Trumpfkarte im gesellschaftlichen Zukunftsprozess setzt: die Bildung."

Peter Jung

Ehemaliger Oberbürgermeister Wuppertals und ehemaliger Schirmherr der Junior Uni

"Für mich gehört die Junior Uni ins Guinness-Buch der Rekorde. Ich kenne kein anderes Projekt, das so schnell umgesetzt wurde, so schnell gewachsen ist und so viele junge Leute begeistert wie die Junior Uni."